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VfB Stuttgart geht bei Transfer-Flirt leer aus

Nazinho war wochenlang ein Thema im Ländle, hat sich nun aber für einen anderen Verein entschieden.
Nazinho wechselt nicht nach Stuttgart
Nazinho wechselt nicht nach Stuttgart | Isosport/MB Media/GettyImages

Wochenlang war der VfB Stuttgart mit einem Transfer von Flavio Nazinho in Verbindung gebracht worden; Verantwortliche der Schwaben sollen den Portugiesen sogar live im Stadion begutachtet haben. Ins Ländle wird Nazinho (zumindest vorerst) aber nicht wechseln.

Wie der Transferexperte Sacha Tavolieri vermeldet, hat die AS Monaco den Zuschlag beim Linksverteidiger bekommen. Nazinho wird demnach in der kommenden Woche im Fürstentum erwartet, um die medizinischen Untersuchungen zu absolvieren und den Papierkram zu erledigen.

Die Ablöse für den 22-Jährigen fällt recht moderat aus: Laut Sacha Tavolieri erhält sein Verein Cercle Brügge fünf Millionen Euro. Zuletzt war eine Summe von bis zu acht Millionen Euro gehandelt worden, die Monegassen konnten den Preis offenbar ein gutes Stück drücken.

Nazinho kann sowohl als klassischer Linksverteidiger als auch als offensiver Schienenspieler eingesetzt werden und bringt vor allem ein hohes Tempo mit. In der Saison 2025/26 absolvierte er für Cercle Brügge insgesamt 32 Pflichtspiele, in denen ihm drei Tore und acht Vorlagen gelangen. Beim VfB Stuttgart hätte er sich aber aller Wahrscheinlichkeit mit einem Posten als Backup des gesetzten Maximilian Mittelstädt zufrieden geben müssen.

Zu den allgemeinen Transferplanungen des VfB sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth bei Sky: "Wir wollen weiter solide wirtschaften und müssen ja auch zwei Themen bedienen. Natürlich wollen wir zum einen eine Mannschaft aufs Feld schicken, die den Anforderungen der Champions League und der Bundesliga gerecht wird. Zum anderen wollen wir uns wirtschaftlich wie sportlich langfristige Ziele setzen. Das eine spricht manchmal auch gegen das andere, aber klar ist, dass es wie immer ein anstrengender Transfersommer wird. Wir müssen abwarten, was auch während und nach der WM passiert, welcher Spieler uns noch verlassen könnte. Entsprechend werden wir dann auch agieren."


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