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VfB schon auf BVB-Level? Das sagt Stuttgart-Boss Wehrle

Die Schwaben konnten zuletzt immer weiter oben anklopfen.
Alexander Wehrle
Alexander Wehrle | picture alliance/GettyImages

Borussia Dortmund sieht sich neben dem FC Bayern als der zweite Leuchtturm in Fußball-Deutschland, wie Hans-Joachim Watzke es einmal schön ausgedrückt hat. Doch der Status als deutsche Nummer zwei ist in den letzten Jahren immer mehr ins Wanken geraten - nicht nur wegen gut betuchten Klubs wie Bayer Leverkusen oder RB Leipzig. Sondern auch, weil der VfB Stuttgart unter Sebastian Hoeneß immer weiter oben anklopft.

Die Schwaben wurden vor zwei Jahren Vize-Meister, gewannen in der letzten Saison zudem den DFB-Pokal. Sollte der VfB am kommenden Spieltag gegen den BVB gewinnen, wäre es sogar möglich, die Dortmunder in der Tabelle noch zu überholen (momentan acht Punkte Unterschied).

Somit stellt sich zurecht die Frage: Ist der VfB Stuttgart schon auf einem Level wie Borussia Dortmund? Oder zumindest nah dran?

Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle möchte aber lieber den Ball flach halten und hält nichts davon, den VfB schon jetzt mit den Schwarzgelben zu vergleichen. "Es ist bekanntlich noch nicht lange her, dass wir nur knapp dem Abstieg entgangen sind und unsere finanzielle Situation durchaus angespannt war", erinnerte Wehrle gegenüber der Bild.

"Das Weltmarkenbündnis, der Ausbau der MHP Arena und nicht zuletzt auch die erzielten Transfereinnahmen waren wichtige Faktoren, um die wirtschaftliche Lage deutlich zu verbessern. Der Abstand zu den Top-Teams in Deutschland ist diesbezüglich aber nach wie vor enorm", führte er aus. "Borussia Dortmund zum Beispiel ist als Dauergast in der Champions League in einer ganz anderen Flughöhe unterwegs und hat nicht nur in der Tabelle einen deutlichen Vorsprung auf uns."

Daher sei es "nicht zutreffend, uns schon auf Augenhöhe mit solchen Klubs zu sehen", stellte Wehrle klar. "Das ändert aber natürlich nichts daran, dass wir alles daran setzen werden, unser Heimspiel gegen den BVB erfolgreich zu gestalten."

Wie groß die Unterschiede sind, zeigt allein schon die Tatsache, dass der BVB mit Serhou Guirassy und Waldemar Anton zuletzt gleich zwei Leistungsträger aus Stuttgart holen konnte - andersrum wären solche Deals dagegen nicht denkbar.

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