Der VfB Stuttgart lässt ein hoffnungsvolles Talent ziehen - zumindest vorerst. Wie Sky und kicker berichten, steht der 20 Jahre alte Rechtsverteidiger Christopher Olivier, der auch von zwei deutschen Klubs umworben war, unmittelbar vor dem Abgang ins Ausland.
Der österreichische U21-Nationalspieler, der im Sommer 2022 mit nur 16 Jahren von der AKA Vorarlberg aus seinem Heimatland nach Stuttgart gekommen war, steht demnach vor der Unterschrift beim elfmaligen dänischen Meister Bröndby IF.
Vertrag bis 2030 mit Hintertürchen?
Nach einem Bericht des kicker waren auch Schalke 04 und Hannover 96 an Olivier interessiert, doch der entschied sich stattdessen für Bröndby. Der Medizincheck in Kopenhagen soll am Montag erfolgen und der Vertrag bei Bröndby eine Laufzeit bis 2030 beinhalten.
Trotz des bevorstehenden Abgangs halten die Schwaben aber offensichtlich weiter viel von Olivier und wollen sich nicht ganz von ihm lösen. Dem Vernehmen nach sichert sich der VfB daher eine Rückkaufoption, die bei fünf Millionen Euro beginnt und steigen kann.
Bröndby überweist laut Sky-Reporter und Transferexperte Florian Plettenberg dagegen zunächst eine Millionen Euro (knapp 200.000 Euro unter seinem kolportierten Marktwert) nach Stuttgart. Wie der kicker berichtet, war die Offerte der Schalker genauso hoch, während Hannover 750.000 Euro geboten habe.
Durchbruch beim VfB blieb aus
Beim VfB schaffte Olivier den Sprung in die erste Mannschaft in vier Jahren nicht, ein Einsatz in der stark besetzten Defensive von Sebastian Hoeneß blieb ihm verwehrt. Mit dem Brustring lief Olivier zumindest 47 Mal in der 3. Liga für die Zweitvertretung des VfB auf (ein Tor, fünf Assists).
In der laufenden Vorbereitung winkte Olivier gar die Chance, sich aufgrund der Verletzung von Lorenz Assignon für die erste Mannschaft zu empfehlen. In den Testspieleinsätzen zeigte er auch solide Leistungen, doch der Wunsch Oliviers nach einer Luftveränderung überwog.
Weitere VfB Stuttgart-News lesen:
