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VfB-Fehlstart: Stuttgart-Boss findet deutliche Worte

Die Stuttgarter haben sich den Start in die neue Bundesliga-Spielzeit anders vorgestellt. Nun hat sich Sportvorstand Fabian Wohlgemuth geäußert.
VonTim Pflieger
Fabian Wohlgemuth hat sich zum missglückten Saisonstart des VfB geäußert.
Fabian Wohlgemuth hat sich zum missglückten Saisonstart des VfB geäußert. | picture alliance/GettyImages

Nach vier Spieltagen im deutschen Oberhaus stehen beim VfB Stuttgart lediglich drei Punkte auf dem Konto. Den Auftakt beim FC Bayern München verlor man deutlich mit 0:5, gegen den 1. FC Köln sprang ein 4:1-Sieg raus, der TSG Hoffenheim war man bitter mit 1:2 unterlegen und auch jüngst bei der 0:1-Niederlage gegen Borussia Dortmund blieben die Schwaben punktlos. Dadurch steht der VfB aktuell auf Rang 14.

"Nach vier Spieltagen ist das nicht die Tabellensituation, die wir uns erhofft haben. Die Situation werden wir ernst nehmen, aber nicht dramatisieren", sagte VfB-Boss Wohlgemuth nach dem BVB-Spiel: "Aufregung bringt uns keine Punkte, Klarheit vielleicht schon. Wir müssen Dinge ansprechen, Kräfte bündeln und wieder konsequenter werden."

Weiter versuchte Wohlgemuth zwischen der reinen Punkteausbeute und den Darbietungen auf dem Rasen zu differenzieren. "Die ersten vier Spiele geben trotzdem mehr her als die blanke Statistik. Das waren gegen Hoffenheim und Dortmund ordentliche Leistungen", erklärte der 47-Jährige: "Wir haben die Spiele bisher so gestaltet, dass wir Punkte holen werden. Die Qualität im Kader ist sehr gut."

Woran es dem VfB im Saisonstart mangelte

In der Tat trat der VfB vor allem in Sinsheim über weite Strecken überzeugend auf. Gegen die TSG fehlte es letztlich vor allem an Effizienz vor dem Tor und einer stabilen Konterabsicherung. Im Topspiel gegen Dortmund mangelte es vor allem an Präzision und letzter Durchschlagskraft, wobei die Leistung als etwas schwächer einzustufen ist.

Klar ist jedoch auch, dass Stuttgart ein knüppelhartes Auftaktprogramm hatte und teilweise das Glück ein wenig fehlte. Was könnte jetzt Mut machen? Schon in der vergangenen Saison, die auf einem Champions-League-Platz endete, legte man mit drei Punkten aus den ersten drei Begegnungen einen eher dürftigen Start hin. Außerdem: In den selben Konstellationen wie zum Saisonstart war die Ausbeute des VfB 2025/26 mit nur einem Punkt mehr – einem Last-Second-Unentschieden gegen Hoffenheim – kaum besser.


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