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VfB-Boss spricht Klartext: So steht es im Transferpoker um Wunschstürmer Pejcinovic

Fabian Wohlgemuth bezog erstmals öffentlich Stellung zu den Wechselgerüchten um den Angreifer.
Fabian Wohlgemuth äußert sich zu den Transfer-Chancen um Dzenan Pejcinovic
Fabian Wohlgemuth äußert sich zu den Transfer-Chancen um Dzenan Pejcinovic | picture alliance/GettyImages

Im Transferpoker um Dzenan Pejcinovic hat der VfB Stuttgart ein deutliches Signal gesendet. Beim Trainingsauftakt bestätigte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth erstmals öffentlich das Interesse am Angreifer des VfL Wolfsburg. Gleichzeitig machte der 47-Jährige aber auch deutlich, dass eine Einigung derzeit alles andere als absehbar ist.

Wohlgemuth bestätigt Interesse

"Ich kann bestätigen, dass wir an dem Spieler Interesse gezeigt haben", erklärte Wohlgemuth. Auffällig dabei: Der VfB-Sportchef sprach bewusst in der Vergangenheitsform. Das könnte als Hinweis verstanden werden, dass die Verhandlungen derzeit ins Stocken geraten sind – oder als Signal an den VfL Wolfsburg, der für den U21-Nationalspieler weiterhin eine hohe Ablösesumme fordert.

Wechselt Pejcinovic nach Stuttgart?
Wechselt Pejcinovic nach Stuttgart? | Sebastian El-Saqqa - firo sportphoto/GettyImages

Pejcinovic spielte sich in der vergangenen Saison mit acht Toren in 30 Bundesliga-Einsätzen ins Blickfeld mehrerer Vereine und steigerte seinen Marktwert laut transfermarkt.de auf rund 15 Millionen Euro. Nach Informationen der Bild fordert Wolfsburg jedoch rund 25 Millionen Euro.

Stuttgart soll zuletzt ein Gesamtpaket von etwa 18 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen angeboten haben. Da die Vorstellungen beider Klubs weiterhin deutlich auseinanderliegen, liegen die Gespräche aktuell auf Eis. Dennoch bleibt Pejcinovic das bevorzugte Transferziel der Schwaben, die sich vorsorglich bereits nach Alternativen umsehen.

Hoeneß wünscht sich Verstärkung

Auch zur komplizierten Ausgangslage bezog Wohlgemuth Stellung. "Wir müssen da seriös bleiben. Er hat einen Arbeitsvertrag beim VfL Wolfsburg", betonte der Sportvorstand. Deshalb sei es "nicht an der Zeit zu spekulieren", ob ein Wechsel zustande komme.

Klar ist allerdings auch: VfB-Coach Sebastian Hoeneß wünscht sich weiterhin einen neuen Mittelstürmer. "Fest steht, dass wir im Mittelsturm noch Bedarf sehen", erklärte der 44-Jährige bereits zum Trainingsauftakt (90min berichtete).

Ein Vorteil im Transferpoker könnte sein, dass Pejcinovic laut Bild selbst unbedingt nach Stuttgart wechseln möchte. Vor allem die Champions League und die Entwicklungsmöglichkeiten unter Hoeneß sollen den Stürmer von einem Wechsel überzeugt haben. Ob es tatsächlich zu einem Wechsel des deutschen Nachwuchsstürmers in Schwabenland kommt, werden die nächsten Wochen zeigen.


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