Samuele Inacio hat sich bei Borussia Dortmund zuletzt immer mehr in den Vordergrund spielen können. Im Februar durfte er sein Bundesliga-Debüt feiern, ehe in der vergangenen Woche gegen Freiburg sein Startelf-Debüt folgte. Am gestrigen Sonntag, beim 0:1 gegen Gladbach, stand der Youngster erstmals über 90 Minuten auf dem Feld.
Die Verantwortlichen des BVB machen keinen Hehl daraus, welche Wertschätzung sie für den 18-jährigen Italiener übrig haben. Aber auch andere Klubs sollen auf Inacio aufmerksam geworden sein: Zuletzt wurden beispielsweise der FC Barcelona und PSG als Interessenten genannt. Zwei Klubs, die im Vergleich zum BVB nochmal einen Sprung nach oben darstellen würden.
Bislang war man davon ausgegangen, dass Inacios Vertrag in Dortmund lediglich bis Sommer 2027 datiert ist. Das würde die Gefahr mit sich bringen, dass interessierte Klubs lediglich ein paar Monate warten müssten, ehe sie ab Januar 2027 offizielle Gespräche über eine ablösefreie Verpflichtung führen dürften.
Dieses Szenario möchten die Dortmunder selbstredend verhindern, weshalb es zuletzt mehrere Berichte gab, dass die Schwarzgelben sich um eine zeitnahe Verlängerung mit Inacio bemühen.
Inacio-Vertrag bis 2029 gültig
Wie es scheint, sind Vertragsgespräche aber gar nicht nötig. Denn: Laut neuesten Bild-Angaben steht Inacio gar nicht mehr bis 2027, sondern bereits bis 2029 unter Vertrag! Demnach wurde zu seinem 18. Geburtstag, welcher Anfang April war, eine Klausel im Arbeitspapier aktiviert, die eine Verlängerung um zwei weitere Jahre zur Folge hatte.
Als der BVB Inacio 2024 von Atalanta Bergamo verpflichtet hatte, war es gemäß der Statuten nur möglich, dem noch nicht volljährigen Spieler maximal einen Dreijahres-Vertrag anzubieten. Doch schon damals arbeiteten die Verantwortlichen mit Weitsicht, indem sie die Klausel zur automatischen Verlängerung einbauten. In diesem Zuge wurde der Ausbildungsvertrag übrigens auch direkt in einen Profivertrag umgewandelt, so dass sich die Verlängerung auch finanziell für Inacio bemerkbar macht.
Als Jugendspieler hatte er "nur" 150.000 Euro bekommen, nun dürfte es ein gutes Stück mehr sein. Genaue Zahlen bleiben zunächst aber unbekannt.
Weitere BVB-News lesen:
