Zumindest unter Merlin Polzin spielte William Mikelbrencis beim Hamburger SV abseits seiner verletzungsbedingten Zwangspausen immer eine prominente Rolle. In der aktuellen Saison, nach der erreichten Rückkehr in die Bundesliga und personeller Veränderungen im Kader, ist er eher in eine Rotationsspieler-Funktion gerutscht.
Angesichts dieser Entwicklung und des zum Saisonende laufenden Vertrages stellt sich die Frage, ob und falls ja, wie es zwischen dem HSV und Mikelbrencis weitergehen soll.
Ein neuer HSV-Vertrag scheint wieder denkbar zu sein
Laut dem Hamburger Abendblatt kann sich der 22-Jährige aber wieder berechtigte Hoffnungen auf eine Vertragsverlängerung machen. Schon in Kürze, so heißt es, sollen entsprechende Gespräche mit der Berateragentur des Rechtsverteidigers aufgenommen werden. Auch ein Grund dafür: Offenbar sind die Klub-Verantwortlichen mit der jüngsten Entwicklung von Mikelbrencis sehr zufrieden.
Polzin hatte ihn im Laufe der Saison bereits als einen "ganz feinen Jungen" beschrieben, "den wir schon länger bei uns begleiten und entwickeln dürfen". Zumindest von außen macht es den Eindruck, als hätte der junge Franzose unter dem Cheftrainer des HSV einen guten Stand - auch wenn er phasenweise zurückstecken musste. Da mit Giorgi Gocholeishvili ein Leihspieler, der zum Sommer fest verpflichtet werden könnte, aber nicht mehr rundum überzeugt hat, rückt eben Mikelbrencis wieder in den Fokus.
Der 22-jährige Franzose war im Sommer 2022 von Jugendklub FC Metz für 700.000 Euro Ablöse an die Elbe gewechselt. Für die Rothosen hat Mikelbrencis bislang 61 Pflichtspiele absolviert. 19 sind es in der laufenden Saison. Mit rund 38 Prozent der möglichen Spielminuten gehört der Rechtsverteidiger aber eher zu den Rotationsspielern im Kader. Sein Marktwert wird auf zwei Millionen Euro geschätzt.
