"Sieht nicht gut aus": Große Sorgen um Kalimuendo
Von Fabian Küpper

Eintracht Frankfurt sorgte im Winter auf dem Transfermarkt für einiges an Aufsehen. Die Hessen wurden nahezu mit jedem verfügbaren Stürmer in Europa in Verbindung gebracht. Am Ende kamen mit Younes Ebnoutalib und Arnaud Kalimuendo zwei neue Angreifer in die Main-Metropole.
Zeitnah helfen wird aber weder der eine, noch der andere können. Während Ebnoutalib seit Mitte Januar mit einer Innenbandverletzung ausfällt, erwischte es Kalimuendo gegen Borussia Mönchengladbach.
Beim 3:0-Sieg gegen die Fohlen wurde der Franzose von Nathaniel Brown in den Sechzehner geschickt und kam frei vor Gladbach-Keeper Moritz Nicolas zum Abschluss. Anschließend unglücklich auf die Schulter und musste behandelt werden. In der 17. Minute musste er schließlich angeschlagen ausgewechselt werden.
Der Eintracht gehen die Stürmer aus
"Es sieht nicht gut aus", sagte Eintracht-Trainer Albert Riera nach dem Spiel. Man müsse jetzt abwarten, da man noch keine weiteren Informationen habe, erklärte der Spanier weiter.
Zwar gewann Frankfurt auch ohne den Franzosen, dennoch hängt eine potenzielle lange Verletzungspause des Winter-Neuzugangs wie ein Damoklesschwert über der Main-Metropole – beziehungsweise über der Offensivabteilung der Hessen.
Denn durch den Ausfall des Franzosen verschlimmert sich die Situation im Angriffszentrum für die Eintracht damit weiter. Kalimuendo war der letzte fitte Stürmer, den Riera zu Verfügung hatte. Neben Ebnoutalib fallen nämlich auch Michy Batshuayi und Can Uzun weiterhin aus. Jonny Burkardt ist nach seiner Wadenverletzung aus dem November zudem immer noch nicht bei 100 Prozent.
Wie geht's weiter?
Für Kalimuendo ist die Verletzung extrem bitter, schließlich hatte er sich in den letzten Wochen in der Startelf festgespielt und in einer schwachen Frankfurter Mannschaft trotzdem gute Leistungen gezeigt. Nun wird er jedoch auf unbestimmte Zeit zuschauen müssen.
Sein Trainer muss vor dem kommenden Spiel gegen Bayern München also kreativ werden. Es spricht nach der Kalimuendo-Verletzung nahezu alles dafür, dass die Eintracht gegen den Rekordmeister mit einer falschen Neun aufläuft. Kandidaten dafür sind unter anderem Mario Götze oder Jean-Mattéo Bahoya.
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