Nach seinem WM-Abenteuer kehrt Romano Schmid am Dienstag gemeinsam mit Marco Friedl ins Mannschaftstraining vom SV Werder Bremen zurück. Zwar war für Österreich bereits im Sechzehntelfinale gegen den späteren Weltmeister Spanien Schluss, persönlich konnte Schmid beim Turnier jedoch auf sich aufmerksam machen. Besonders mit seinem sehenswerten Treffer beim 3:1 gegen Jordanien setzte der 26-Jährige ein Ausrufezeichen.
Zurück an der Weser rückt nun allerdings vor allem seine Zukunft in den Mittelpunkt: Schmids Vertrag läuft 2027 aus – und Werder will die Gespräche über eine Verlängerung zeitnah intensivieren.
Werder will Schmid halten
Auch bei Werder ist man mit den Auftritten des 26-Jährigen bei der Weltmeisterschaft zufrieden. "Romano hat eine gute WM gespielt, ein Klasse-Tor erzielt und kommt dementsprechend mit einem positiven Gefühl zurück nach Bremen", erklärte Profi-Chef Peter Niemeyer gegenüber der Bild.
Nach seiner Rückkehr versprühe Schmid zudem "viel Energie." Diese soll der Österreicher möglichst auch langfristig an der Weser einbringen. Einen ablösefreien Abschied im kommenden Sommer wollen die Verantwortlichen unbedingt verhindern und deshalb zeitnah Nägel mit Köpfen machen.
""Natürlich ist es unser Bestreben, einen Spieler wie Romano nicht ablösefrei ziehen zu lassen." "Peter Niemeyer (Leiter Profifußball)
Beide Seiten befinden sich bereits im Austausch, die Verhandlungen sollen nun Fahrt aufnehmen. "Wir können uns sehr gut vorstellen, mit ihm weiterzumachen", unterstrich der Werder-Boss das große Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit.
Neuer Vertrag bis 2030?
Bislang hatte Werder mit Schmid noch keine konkreten Verhandlungen geführt, nach dem Ende der Weltmeisterschaft soll nun jedoch Bewegung in die Gespräche kommen. Im Raum steht offenbar eine langfristige Verlängerung, möglicherweise bis 2030.
Der Österreicher trägt bereits seit 2020 das grün-weiße Trikot und hat sich längst zu einem der wichtigsten Leistungsträger entwickelt. In mittlerweile 192 Pflichtspielen für die Bremer erzielte Schmid 18 Treffer und bereitete weitere 35 vor.
Eine langfristige Unterschrift des Kreativspielers dürfte allerdings auch mit einer deutlichen Gehaltserhöhung verbunden sein. Für Werder könnte das finanziell zur Herausforderung werden, insbesondere solange weitere Transfereinnahmen ausbleiben.
Hinzu kommt die Frage, welche Alternativen sich Schmid auf dem Transfermarkt bieten. In den vergangenen Jahren wurde der 26-Jährige regelmäßig mit anderen Klubs in Verbindung gebracht, wirklich konkret wurde es bislang jedoch nie. Werder will nun offenbar frühzeitig Fakten schaffen und verhindern, dass einer seiner wertvollsten Spieler im kommenden Sommer ablösefrei die Weser verlässt.
