Der mögliche Wechsel von David Herold zu Borussia Mönchengladbach nimmt immer konkretere Formen an. Nachdem bereits vor einigen Wochen bekannt geworden war, dass sich die Fohlen mit dem Linksverteidiger grundsätzlich einig sind (90min berichtete), laufen nun offenbar auch direkte Gespräche zwischen Gladbach und dem Karlsruher SC. Das berichtet Transferinsider Florian Plettenberg von Sky.
Gladbach will Ablöse drücken
Demnach haben die Fohlen die Verhandlungen mit dem KSC inzwischen offiziell aufgenommen. Die Ausstiegsklausel von Herold soll bei rund 3,5 Millionen Euro liegen, wobei Gladbach laut Sky versucht, die Ablösesumme noch etwas zu drücken.
Mit dem Spieler selbst soll bereits alles geklärt sein. Die mündliche Einigung zwischen Herold und den Fohlen besteht schon seit mehreren Wochen.
Voraussetzung für den Wechsel war allerdings der Klassenerhalt der Gladbacher und den machte die Mannschaft am vergangenen Wochenende mit dem 1:0-Heimsieg gegen den Borussia Dortmund endgültig perfekt. Dadurch haben die Gespräche nun spürbar an Fahrt aufgenommen.
Herold überzeugte beim KSC
Der 23-Jährige zählt in dieser Saison zu den konstantesten Spielern beim Karlsruher SC. In 33 Pflichtspielen bereitete der linke Außenbahnspieler sieben Treffer vor und überzeugte vor allem mit seiner Dynamik sowie seiner Offensivstärke.

Für Herold wäre ein Wechsel an den Niederrhein zugleich der nächste wichtige Schritt in seiner Karriere. Ausgebildet wurde der Linksfuß einst in der Jugend des FC Bayern München, ehe ihm beim KSC der Durchbruch im Profifußball gelang.
Mit einer möglichen Verpflichtung würde Borussia Mönchengladbach vor allem die linke Seite verstärken. Nach dem Winter-Abgang von Luca Netz fehlte dort zuletzt ein echter Konkurrenzkampf für Lukas Ullrich. David Herold könnte zukünftig genau diese Rolle erfüllen und dabei der erste Neuzugang des Sommers werden.
