Verbleib oder Abschied? Darum ist bei Wohlgemuth noch nichts entschieden

Fabian Wohlgemuth soll seinen Vertrag beim VfB Stuttgart verlängern, doch eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Trotz hoher Wertschätzung im Klub gibt es mehrere Faktoren, die die Gespräche beeinflussen.
So ist der Stand bei Wohlgemuth
So ist der Stand bei Wohlgemuth / picture alliance/GettyImages
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Fabian Wohlgemuth kam 2022 vom Zweitligisten SC Paderborn und übernahm beim VfB Stuttgart erst den Posten als Sportdirektor, wurden dann zum Sportvorstand befördert. In seiner Amtszeit landete er mit Sebastian Hoeneß einen starken Fang für die Trainerbank, stellte gemeinsam mit dem Coach und seinem Team einen wettbewerbsfähigen Kader zusammen und erwirtschaftete dabei solide Transfergewinne.

Dazu erreichte er mit dem Verein 2023 den Klassenerhalt, 2024 die Vizemeisterschaft vor dem FC Bayern und 2025 den Pokalsieg. Auch in der laufenden Saison stehen die Stuttgarter wieder auf einem Champions-League-Platz. Damit genießt der 46-Jährige nicht nur im eigenen Klub ein hohes Ansehen.

Wohlgemuth soll verlängern

Seit längerem ist klar, dass Wohlgemuth seinen bis Juni 2027 laufenden Vertrag verlängern soll. Die Wertschätzung für den Sportvorstand ist im Verein hoch, und auch er selbst soll sich in Stuttgart sehr wohl fühlen.

Zuletzt gab es aber Gerüchte über mögliches Interesse vom Hamburger SV. Laut Sport Bild soll Wohlgemuth ein möglicher Kandidat für die Hamburger gewesen sein. Ebenso soll es Interesse aus Wolfsburg gegeben haben. Dort soll der ehemalige Wolfsburger Nachwuchschef laut kicker sogar als Top-Lösung gegolten haben.

Wie wahrscheinlich ist eine Verlängerung?

Auf der einen Seite spricht vieles dafür, dass Wohlgemuth in Stuttgart bleibt. Er betreut eine stabile Mannschaft für die oberen Plätze der Liga und erhält von Fans sowie Verantwortlichen ein deutliches Maß an Wertschätzung.

Auf der anderen Seite stehen mehrere Interessenten, die seine Arbeit gern für sich gewinnen würden. Auch die Tatsache, dass seine Familie weiterhin in Berlin ansässig ist, könnte bei der Entscheidung eine Rolle spielen.

Laut kicker spielt zudem die Zukunft vom Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle eine wichtige Rolle. Demnach könnte der bis Juni 2030 an Stuttgart gebundene Wehrle mit einem vorzeitigen Abschied in Verbindung stehen. Mit Blick auf die bisher enge Zusammenarbeit zwischen Wehrle und Wohlgemuth wäre das ein mögliches Gegenargument.

Am Ende bleibt die Lage unübersichtlich. Auch wenn die Argumente für eine Verlängerung zu überwiegen scheinen, muss der VfB einiges anbieten, um den gefragten Sportchef von einem Verbleib zu überzeugen.


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