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Verabschiedung abgesagt: Leipzig kämpft um Gruda

Brajan Gruda konnte während seiner Leihe zu RB überzeugen. Wie es im Sommer weitergeht ist noch unklar.
Brajan Gruda kann sich eine Zukunft in Leipzig sehr gut vorstellen
Brajan Gruda kann sich eine Zukunft in Leipzig sehr gut vorstellen | NurPhoto/GettyImages

Im Winter verstärkte sich RB Leipzig mit Brajan Gruda, welcher sich den Roten Bullen auf Leihbasis anschloss und von Brighton & Hove Albion zurück in die Bundesliga wechselte, zumindest bis zum Saisonende. Bei den Leipzigern konnte der 21-Jährige überzeugen, weshalb diese den Offensivakteur gerne über den Sommer hinaus halten würden.

Gruda-Verabschiedung abgesagt

Im Rahmen des letzten Heimspiels der Saison gegen den FC St. Pauli war eigentlich geplant den ehemaligen Mainzer zusammen mit weiteren Akteuren offiziell zu verabschieden (90min berichtete). Laut der Bild soll dieses Vorhaben nun doch nicht in die Tat umgesetzt werden.

Hintergrund dieser Entscheidung seien Gespräche der RB-Verantwortlichen mit Brajan Gruda, der Ende Mai seinen 22. Geburtstag feiert. In diesen Gesprächen soll das beidseitige Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit herausgestellt worden sein, was in Leipzig Hoffnungen schürt.

So wäre eine Gruda-Verbleib realistisch

Das Problem ist jedoch, dass der feine Linksfuß bei Brighton & Hove Albion noch einen Vertrag bis 2028 besitzt und der Klub aus der Premier League mindestens 30 Millionen Euro bei einem Verkauf des Offensivakteurs abkassieren möchte.

Diese Summe ist für RB allerdings nicht realisierbar, zumindest nicht ohne eigene Verkäufe. So habe der Bundesligist die Nutzung seines Budgets für andere Kaderstellen vorgesehen und ein Transfer von Brajan Gruda wäre eher eine zusätzliche Verstärkung.

Dennoch machen sich die Leipziger die Hoffnung, den 21-Jährigen halten zu können. Zwar soll sein Stammverein eine weitere Leihe ablehnen, doch eventuell könnte eine Einigung erzielt werden, wenn beide Klubs eine Leihe samt einer Kaufpflicht vereinbaren.


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