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Uzun kein Einzelfall: Nächster Eintracht-Star denkt wohl an Riera-Flucht

Flüchtet neben Can Uzun auch Ritsu Doan vor Albert Riera?
Laufen Can Uzun und Ritsu Doan nächste Saison noch für Eintracht Frankfurt auf?
Laufen Can Uzun und Ritsu Doan nächste Saison noch für Eintracht Frankfurt auf? | Kadir Caliskan/GettyImages

Bei Eintracht Frankfurt hoffen sie im Grunde eigentlich nur noch darauf, dass die Saison endlich zu Ende geht. Nach der Niederlage gegen RB Leipzig am Wochenende dürften zudem auch die letzten Optimisten realisiert haben, dass die Eintracht die Qualifikation für die Europa League ebenfalls abhaken kann.

Stattdessen liegt der Fokus darauf, die aktuelle Spielzeit so schnell wie möglich vergessen zu machen. Viel wird hier von Trainer Albert Riera erwartet, der den Kader nach seinen Wünschen zusammenstellen kann und eine ganze Vorbereitung Zeit hat, um sein System noch besser zu implementieren. Drama ist allerdings auch hier vorprogrammiert.

Doan will weg

Denn, ob alle vermeintlichen Schlüsselspieler auch in der nächsten Saison noch unter dem Spanier spielen, ist aktuell offen. Mit Can Uzun gibt es bereits einen ersten Spieler, der mit einem Abschied kokettiert, da er unter Riera gar nicht zum Zug kommt – und er ist nicht der Einzige.

Die Sport Bild berichtet, dass sich auch Ritsu Doan mit einem Abschied aus Frankfurt beschäftigt. Der Japaner kam erst im vergangenen Sommer für 21 Millionen vom SC Freiburg, saß gegen Leipzig zuletzt zum ersten Mal in seiner Bundesliga-Karriere allerdings 90 Minuten auf der Bank.

Es ist der Höhepunkt des schleichenden Abstiegs des 27-Jährigen bei der Eintracht, der allerdings auch damit zu tun hat, wie er eingesetzt wird. Doan, eigentlich gelernter Rechtsaußen, kommt unter Riera vermehrt im Zentrum zum Einsatz. Zudem wird er wie auch schon bei dessen Vorgänger Dino Toppmöller mit Defensivaufgaben überfrachtet.

Kein Respekt für Doan?

Doan wisse laut der Sport Bild gar nicht, was genau Riera von ihm erwartet. Er gestand sogar einmal, dass "ihm der Kopf rauche" bezüglich der vielen neuen Dinge, die er lernen muss. Gleichzeitig scheint Riera für Doan auch keine Verwendung zu haben.

Auf den Außen setzt er lieber auf die schnelleren Ansgar Knauff oder Ayoube Amaimouni. Ein weiterer Punkt, der vor allem den Menschen Doan vergraulen könnte: Er soll der einzige Spieler sein, den Riera nicht mit Vornamen anredet. Das soll dem 27-Jährigen, für den Respekt sehr wichtig ist, extrem zusetzen.

All diese Dinge führen dazu, dass der kleine Japaner den Verein am liebsten sofort schon wieder verlassen will. Sein Umfeld soll sich sogar bereits nach Alternativen umsehen. Ändert Riera nichts an seinem Verhalten, dann könnten im Sommer also sowohl Uzun als auch Doan das Weite suchen.


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