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Uzun-Aussage als Frankfurter Offenbarungseid – kein Krösche-Bekenntnis zu Riera

Can Uzun hat die Probleme bei der SGE passend zusammengefasst. Muss der Coach um seinen Job bangen?
Can Uzun
Can Uzun | NurPhoto/GettyImages

Die 1:2-Heimniederlag gegen den Hamburger SV hat die Stimmung rund um Eintracht Frankfurt auf einen zwischenzeitlichen Tiefpunkt gebracht. Anstatt dass aus der Wut-Rede von Albert Riera im Vorfeld ein intensiver Kraftakt der Mannschaft folgte, gab es den nächsten Rückschlag.

"Wir versuchen halt ein Team zu bleiben, so lange es geht zusammenzubleiben und die Saison gut zu beenden. Aber die Stimmung kann ja gar nicht gut sein, wenn wir zur Zeit gefühlt nur verlieren", äußerte sich mit Can Uzun der einzige Torschütze der Eintracht äußerst vielsagend gegenüber der ARD (via Bild).

Bei der SGE wird also versucht, ein Team zu bleiben. Ein einzelner Satz, der vermutlich so viel mehr über die grundlegenden Probleme in der Landeshauptstadt aussagt, als Uzun im Moment seiner Aussage wirklich bewusst war. Schon unter Dino Toppmöller wirkte die Mannschaft in der ersten Saisonhälfte nicht einheitlich, was auch Riera – abseits einzelner Erfolgserlebnisse – auch noch nicht hat ändern können.

Das Problem: Mit dem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund und dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart bleiben der Eintracht noch zwei schwierige Spiele. Uzun wollte sich dennoch noch kämpferisch geben: "Auswärts in Dortmund wird es nicht leicht. Dennoch werden wir irgendwie versuchen in den letzten beiden Spielen den Fans noch etwas zurückzugeben und diese Saison einigermaßen gut zu beenden." Nach der Niederlage gegen den HSV und sogar schon zur Halbzeitpause gab es ein lautstarkes Pfeifkonzert im Deutsche Bank Park.

Krösche lässt Gelegenheit für klare Riera-Rückendeckung aus

Mittlerweile scheinen die Rückschläge den Frankfurtern so dermaßen zugesetzt zu haben, dass selbst die Rückendeckung für Riera ausbleibt. Auf den Cheftrainer und dessen Zukunft im Klub angesprochen, vermied Markus Krösche gleich zweimal ein klares Bekenntnis.

"Heute ist der Trainer kein Thema. Am Ende geht es um die Leistung der Mannschaft. Und die ist in dieser Saison gerade in solchen wichtigen Spielen nicht ausreichend", lenkte Krösche stattdessen die Verantwortung auf die Spieler (via kicker). Auf die entsprechende Nachfrage, ob Riera sicher auch zur nächsten Saison noch im Amt sein werde, blieb der Sportvorstand ebenso ausweichend: "Lasst uns heute über die Leistung sprechen, und die war nicht gut genug."


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