Für die vier bevorstehenden Länderspiele hat Jürgen Klopp am Donnerstag seinen ersten Kader vorgestellt. Dabei bestellt er auch insgesamt fünf verschiedene Torhüter ein: Finn Dahmen, Alexander Nübel und Marc-André ter Stegen stehen für die ersten zwei Partien zur Verfügung, Noah Atubolu, Jonas Urbig und erneut Dahmen für die zwei weiteren.
Dabei war soweit aber noch nicht klar, in welcher Hierarchie die fünf Keeper unter- und zueinander stehen. Immerhin werden im DFB-Team die Karten neu gemischt. Übergeordnet hat Klopp zunächst nur betont, dass er ter Stegen als die aktuelle Nummer eins ansieht – anschließend müsse die neue Generation folgen.
Urbig-Aufstieg beim FCB als Faktor? Dahmen und Atubolu müssen bangen
Laut Bild-Reporter Christian Falk gibt es aber durchaus ein internes Torwart-Ranking. Dabei sei Urbig als Nummer zwei gesetzt, mit Nübel als Nummer drei dahinter. Die Vermutung, die Falk im 'Bayern Insider'-Podcast dazu äußert: Klopp könnte bereits auf die Beförderung von Urbig beim FC Bayern spekulieren, wenn Manuel Neuer zum Ende dieser Saison seine Karriere beendet. Dann wäre der neue Stammtorwart der Münchener auch die potenziell künftige Nummer eins in der Nationalmannschaft.
Dahmen und Atubolu würden dann wohl untereinander den Konkurrenzkampf um die Perspektive als erste Nachrücker unter sich ausmachen müssen. Sollte einer der ersten drei Keeper nicht zur Verfügung stehen, sodass die jeweils anderen im Ranking je eine Position nach vorne rutschen, bräuchte es einen weiteren Torhüter zum Auffüllen. Eine Rolle, auf die der Schlussmann vom FC Augsburg und von Eintracht Frankfurt schielen würden. Womöglich haben sie auch die Chance, sich noch an Nübel vorbei als Nummer drei festzusetzen.
Wichtig dabei zu beachten: Klopp formt seinen Kader auch schon im Hinblick auf die Europameisterschaft in zwei Jahren. Damit hat er auch einige (Nicht-)Nominierungen begründet und so wird er auch mit seinen Entscheidungen zur Position zwischen den Pfosten verfahren. Nicht zuletzt auch deshalb scheint er Urbig einen schnellen Aufstieg zuzutrauen.
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