Borussia Dortmund hat nach dem enttäuschenden 2:2 in der Bundesliga gegen Werder Bremen den nächsten Rückschlag in der Champions League erlebt. Beim norwegischen Team FK Bodø/Glimt kassierte das Team von Niko Kovac eine bittere, aber verdiente 0:1-Niederlage.
Während der BVB unter anderem Nico Schlotterbeck geschont hat und Serhou Guirassy sowie Felix Nmecha erst als Joker reinkamen, bekamen Ramy Bensebaini, Joey Veerman und Samuele Inacio die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. "Die Ersatzspieler haben ihre Chance nicht genutzt", bilanzierte Hamann in seiner Kolumne bei Sky jedoch: "Das Ergebnis war enttäuschend."
Hamann spricht über BVB-Mentalität
In den letzten Jahren wurde das Mentalitätsthema beim BVB immer wieder aufgegriffen. Dieses Fass wollte Hamann dieses Mal ausnahmsweise nicht öffnen. "Wenn man den Dortmundern eines nicht unterstellen konnte, dann, dass die Einstellung oder Mentalität nicht gestimmt hätte", schrieb der Sky-Experte und führte lobend aus: "Sie haben immer Willen gezeigt und gewusst, was zu welchem Zeitpunkt zu tun ist. Du hattest immer das Gefühl, dass sie vorne ein Tor schießen."
Was Hamann stattdessen kritisierte, ist die Leistung der BVB-Neuzugänge, von denen sich der 53-Jährige mehr erwartet: "Man hat die Mannschaft vor der Saison verstärkt, aber Spieler wie Konstantinos Karetsas oder Joey Veerman müssen allmählich ins Laufen kommen. Auch ein Fabio Silva muss jetzt zeigen, dass er nicht nur ein super Joker gegen müde Abwehrreihen ist, sondern auch ein guter Startelfspieler sein kann."
Dieses CL-Programm wartet noch auf den BVB
Dortmund steht in der Königsklasse nach zwei Spieltagen mit drei Punkten auf dem 18. Tabellenplatz. Um sich einen Platz in den Top-8 der CL-Ligaphase zu sichern, verbleiben dem BVB noch sechs Partien.
Die Borussia muss unter anderem noch gegen den FC Arsenal, Inter Mailand und Aston Villa ran. Die weiteren Partien gegen Sabah, Real Betis und AEK Athen sind für den BVB daher klassische 6-Punkte-Spiele.
