Unglaubliche Forderung! So reagiert Dembélé auf PSG-Angebot
Von Leonard Schmidt

Ousmane Dembélé zählt ohne Zweifel zu den prägendsten Spielern der vergangenen Jahre. Champions-League-Sieg, Weltmeistertitel 2018 und zuletzt sogar der Ballon d’Or. Sportlich hat der 28-Jährige praktisch alles erreicht, was möglich ist.
Gerade deshalb steht Paris Saint-Germain nun vor einer heiklen Entscheidung. Dembélés Vertrag läuft noch bis 2028, doch der Franzose hat sich in eine Position gespielt, in der er sich selbst als Maßstab der Weltspitze sieht. Entsprechend dürfte er sein bisheriges Gehalt nicht mehr als zeitgemäß empfinden.
Mega-Gehalt reicht offenbar nicht aus
Wie RMC Sport berichtet, soll Dembélé ein erstes Vertragsangebot von PSG über rund 30 Millionen Euro Jahresgehalt abgelehnt haben. Die Vorstellungen der Spielerseite liegen demnach deutlich höher. Kolportiert werden Forderungen im Bereich von 60 Millionen Euro!
Damit würde Dembélé zwar in eine neue Gehaltsdimension vorstoßen, völlig allein wäre er dort jedoch nicht. Laut Forbes soll Kylian Mbappé bei Real Madrid rund 70 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Außerhalb Europas setzen Spieler wie Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi ohnehin Maßstäbe, die kaum vergleichbar sind.
Wie viel darf ein Superstar kosten?
Trotz der finanziellen Möglichkeiten dürfte PSG bei solchen Summen genau abwägen. Ein derartiges Gehalt hätte nicht nur Auswirkungen auf das eigene Bankkonto, sondern könnte auch neue Forderungen innerhalb des Kaders nach sich ziehen. Gleichzeitig müsste Dembélé dieses Niveau über mehrere Jahre hinweg konstant bestätigen.
Genau an diesem Punkt setzt offenbar die Strategie der Pariser an. Laut RMC Sport favorisiert PSG ein Modell mit stark leistungsbezogenen Boni. So ließen sich außergewöhnliche Leistungen entsprechend honorieren, ohne sich langfristig auf ein fixes Mega-Gehalt festzulegen.
Noch ist ausreichend Zeit, um eine Lösung zu finden. Wie sich der Poker entwickelt und ob womöglich finanzstarke Klubs aus Saudi-Arabien zusätzlich Druck aufbauen, dürfte sich erst im Laufe der kommenden Monate zeigen.
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