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Unglaublich, aber wahr: Diese 7 Legenden schossen nie ein WM-Tor

Trotz Weltkarrieren und großer Titelgewinne blieben diese Fußball-Ikonen ohne eigenen Treffer auf der größten Fußballbühne der Welt.
Nicht allen Spielern ist das Glück eines WM-Treffers vergönnt
Nicht allen Spielern ist das Glück eines WM-Treffers vergönnt | Matt McNulty - FIFA/GettyImages

Ein Tor bei einer Weltmeisterschaft gehört für viele Fußballer zu den größten Momenten ihrer Karriere. Umso erstaunlicher ist es, dass selbst einige absolute Weltstars und Offensiv-Legenden auf der größten Bühne des Fußballs nie treffen konnten.

Trotz herausragender Karrieren, hunderter Tore und zahlreicher Titel blieb ihnen der ganz große WM-Torjubel verwehrt. Wir zeigen euch sieben der größten Fußball-Legenden, denen ausgerechnet bei Weltmeisterschaften kein Treffer gelang.

1. Zlatan Ibrahimovic (Schweden)

Zlatan Ibrahimovic
Zlatan Ibrahimovic | Linnea Rheborg/GettyImages

Kaum ein Spieler auf dieser Liste überrascht mehr als Zlatan Ibrahimovic. Der Schwede erzielte in seiner Karriere weit über 500 Pflichtspieltore, gewann Meisterschaften in den Niederlanden, Italien, Spanien und Frankreich und gilt als einer der besten Stürmer seiner Generation.

Für Schweden absolvierte Ibrahimovic 122 Länderspiele und erzielte dabei 62 Tore – bis heute Landesrekord. Trotzdem blieb ihm ein Treffer bei einer Weltmeisterschaft verwehrt. Zlatan nahm an den Turnieren 2002 und 2006 teil, kam dabei insgesamt auf fünf WM-Einsätze, schied jedoch jeweils bereits im Achtelfinale aus.

Besonders bemerkenswert: Obwohl er Schweden mit wichtigen Toren überhaupt erst zur WM 2006 schoss, blieb er bei beiden Endrunden ohne Treffer. Für einen der größten Torjäger der Fußballgeschichte ist das eine der erstaunlichsten Statistiken überhaupt.

2. Luis Figo (Portugal)

Luis Figo
Luis Figo | Andreas Rentz/GettyImages

Luís Figo gehört zu den größten Spielern der portugiesischen Fußballgeschichte. Der Ballon-d'Or-Gewinner von 2000 und FIFA-Weltfußballer des Jahres 2001 war über Jahre das Gesicht der berühmten "Goldenen Generation" Portugals.

Für sein Land absolvierte Figo 127 Länderspiele und erzielte dabei 32 Tore. Bei Weltmeisterschaften blieb ihm der große Torjubel allerdings verwehrt. Der ehemalige Star von Barcelona, Real Madrid und Inter Mailand nahm an den Weltmeisterschaften 2002 und 2006 teil und kam dabei auf insgesamt zehn WM-Einsätze – ohne einen einzigen Treffer.

Besonders kurios: Ausgerechnet bei Portugals bis dahin bestem WM-Ergebnis seit 1966, dem vierten Platz 2006, blieb der Offensivstar ebenfalls torlos. Stattdessen glänzte Figo als Vorlagengeber und Kapitän, der seine Mannschaft bis ins Halbfinale führte. Für einen der kreativsten Offensivspieler seiner Generation ist die Statistik von null WM-Toren dennoch eine der überraschendsten überhaupt.

3. Frank Lampard (England)

Frank Lampard
Frank Lampard | Matthew Ashton/GettyImages

Frank Lampard gehört zu den größten Mittelfeldspielern seiner Generation. Der ehemalige Chelsea-Star erzielte in seiner Karriere mehr als 300 Pflichtspieltore und galt über Jahre als einer der torgefährlichsten Mittelfeldspieler der Welt.

Bei Weltmeisterschaften blieb ihm ein offizieller Treffer allerdings verwehrt. Lampard nahm an den Turnieren 2006, 2010 und 2014 teil, absolvierte zehn WM-Spiele und erreichte mit England 2006 das Viertelfinale – sein bestes WM-Ergebnis.

Besonders bitter verlief die WM 2010 in Südafrika. Im Achtelfinale gegen Deutschland traf Lampard beim Stand von 1:2 die Unterkante der Latte, der Ball sprang klar hinter die Linie und wieder heraus – der Treffer wurde dennoch nicht anerkannt. Die Szene ging später als "Wembley-Tor 2.0" in die Fußballgeschichte ein und erinnerte an das berühmte Wembley-Tor von 1966, diesmal jedoch mit vertauschten Rollen. Hätte der Treffer gezählt, wäre England zum 2:2-Ausgleich gekommen.

Bis heute gilt die Szene als eines der bekanntesten Phantomtore der WM-Geschichte und als wichtiger Auslöser für die Einführung der Torlinientechnologie.

4. Michael Laudrup (Dänemark)

Michael Laudrup
Michael Laudrup | Stewart Kendall/Allstar/GettyImages


Michael Laudrup gilt bis heute als einer der elegantesten und technisch stärksten Spielmacher der Fußballgeschichte. Der Däne begeisterte unter anderem bei Barcelona, Real Madrid und Juventus Turin mit seiner Übersicht und Kreativität.

Für die dänische Nationalmannschaft absolvierte Laudrup 104 Länderspiele und erzielte dabei 37 Tore. Bei Weltmeisterschaften blieb ihm ein Treffer allerdings verwehrt. Der Offensivstar nahm an den Turnieren 1986 und 1998 teil und erreichte mit Dänemark bei der WM 1998 das Viertelfinale – bis heute eines der besten WM-Ergebnisse der dänischen Fußballgeschichte.

Trotz seiner herausragenden Qualitäten und zahlreicher Offensivaktionen blieb Laudrup in insgesamt neun WM-Spielen jedoch ohne eigenen Treffer.

5. Xabi Alonso (Spanien)

Xabi Alonso
Xabi Alonso | Jasper Juinen/GettyImages

Xabi Alonso war über viele Jahre einer der komplettesten Mittelfeldspieler der Welt. Der ehemalige Star von Liverpool, Real Madrid und Bayern München gewann mit Spanien unter anderem die Weltmeisterschaft 2010 sowie zweimal die Europameisterschaft.

Für die spanische Nationalmannschaft absolvierte Alonso 114 Länderspiele und erzielte dabei 16 Tore. Bei Weltmeisterschaften blieb ihm ein Treffer allerdings kurioserweise verwehrt.

Eine besonders kuriose Szene ereignete sich bei der WM 2010 in Südafrika. Im Gruppenspiel gegen Honduras verwandelte Alonso eigentlich einen Elfmeter zum 3:0, doch der Schiedsrichter ließ den Strafstoß wegen zu früh eingelaufener Spieler wiederholen. Den zweiten Versuch verschoss Alonso anschließend.

Spanien gewann später trotzdem erstmals den WM-Titel – Xabi Alonso blieb jedoch offiziell ohne WM-To.

6. Roberto Donadoni (Italien)

Roberto Donadoni
Roberto Donadoni | Neal Simpson - EMPICS/GettyImages

Roberto Donadoni gehörte in den 80er- und 90er-Jahren zu den wichtigsten Offensivspielern Italiens. Der frühere AC-Milan-Star gewann unter Arrigo Sacchi zahlreiche Titel, darunter mehrfach den Europapokal der Landesmeister, und galt vor allem über die Außenbahn als extrem kreativ und technisch stark.

Für die italienische Nationalmannschaft absolvierte Donadoni 63 Länderspiele und nahm an den Weltmeisterschaften 1986, 1990 und 1994 teil. Sein größter WM-Erfolg war das Finale 1994 in den USA, das Italien erst im Elfmeterschießen gegen Brasilien verlor.

Trotz seiner offensiven Rolle und insgesamt 16 WM-Einsätzen blieb Donadoni bei Weltmeisterschaften jedoch ohne eigenen Treffer – eine erstaunliche Statistik für einen der prägendsten italienischen Offensivspieler seiner Generation.

7. Ousmane Dembélé (Frankreich)

Ousmane Dembélé
Ousmane Dembélé | BSR Agency/GettyImages

Ousmane Dembélé gehört seit Jahren zu den spektakulärsten Offensivspielern im Weltfußball. Der Franzose gewann mit seiner Nationalmannschaft bereits die Weltmeisterschaft 2018 und stand 2022 erneut im WM-Finale. Für Frankreich absolvierte Dembélé bislang elf Spiele bei Weltmeisterschaften, wartet jedoch weiterhin auf sein erstes WM-Tor.

Besonders bemerkenswert: Trotz zahlreicher Verletzungen zählt Dembélé seit Jahren zu den gefährlichsten Dribblern und kreativsten Offensivspielern Europas. Spätestens nach seiner herausragenden Saison 2024/25 etablierte sich der Franzose endgültig in der absoluten Weltspitze und wurde folgerichtig sogar als Weltfußballer ausgezeichnet.

Umso erstaunlicher wirkt die Statistik, dass ihm bislang noch kein einziges WM-Tor gelungen ist. Im Gegensatz zu allen anderen Spielern auf dieser Liste hat Dembélé allerdings noch die Chance, diese Geschichte bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zu ändern.


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