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Unfassbare Szenen nach WM-Finale: Argentinien-Star brennen komplett die Sicherungen durch

Kurz nach der bitteren Final-Niederlage gegen Spanien brannten bei Argentiniens Leandro Paredes alle Sicherungen durch.
Unschöne Szenen nach dem Finale: Leandro Paredes sieht nach seinen Handgreiflichkeiten gegen Spanien die Rote Karte
Unschöne Szenen nach dem Finale: Leandro Paredes sieht nach seinen Handgreiflichkeiten gegen Spanien die Rote Karte | Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages

Das WM-Finale 2026 wird nicht nur wegen des späten 1:0-Siegtreffers der Spanier in Erinnerung bleiben, sondern auch wegen unschöner und unsportlicher Szenen nach dem Schlusspfiff. Während die Iberer ihren verdienten Weltmeistertitel bejubelten, entlud sich bei der unterlegenen Albiceleste der pure Frust. Allen voran Leandro Paredes erwies sich dabei als äußerst schlechter Verlierer und sorgte für einen handfesten Eklat.

Würgegriff und Schlag ins Gesicht

Unmittelbar nach dem Ende der 120 intensiven Minuten rannte der 32-Jährige wutschnaubend auf den spanischen Verteidiger Eric García zu, packte diesen in einer Würgegeste am Hals und schubste ihn rücksichtslos zu Boden. Als Spaniens Jungstar Gavi seinem Mitspieler zur Hilfe eilen wollte, eskalierte die Situation komplett. Paredes riss den nach einem Gerangel fallenden Gavi am Auswechselleibchen und traf den 21-Jährigen mit dem Arm hart im Gesicht. Erst als der argentinische Trainer Lionel Scaloni beherzt dazwischen ging, ließen sich die tumultartigen Szenen auflösen.

Kemme fassungslos, Müller nimmt es mit Humor

Für Schiedsrichter Slavko Vincic gab es folgerichtig keine andere Wahl, als dem völlig außer Kontrolle geratenen Profi der Boca Juniors die glatte Rote Karte zu zeigen. Dabei hatte Paredes ohnehin schon großes Glück, das Spielende überhaupt noch auf dem Rasen zu erleben. Der zur Halbzeit eingewechselte Mittelfeldakteur war bereits in der 52. Minute verwarnt worden und fiel anschließend immer wieder durch eine überaus aggressive Gangart auf.

TV-Expertin Tabea Kemme konstatierte bei MagentaTV treffend, beim Argentinier sei nach dem Abpfiff schlichtweg "etwas durchgeknallt“. Der ebenfalls anwesende Weltmeister Thomas Müller fügte der Szene mit einem Augenzwinkern hinzu, er selbst habe in solchen hitzigen Momenten immer das Wortgefecht gesucht, da seine Stärken "nie im Nahkampf lagen".

Mit seinem späten Platzverweis krönte Paredes einen historisch unfairen Auftritt der Südamerikaner, die in diesem Finale am Ende mehr Platzverweise (zwei) als Torschüsse verbuchten. Schon in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit hatte Teamkollege Enzo Fernández nach einem harten Foulspiel die Gelb-Rote Karte gesehen und den entthronten Titelverteidiger für die Verlängerung entscheidend geschwächt.


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