Der 3:2-Heimsieg über Eintracht Frankfurt am Freitagabend markierte das letzte Heimspiel dieser Saison für Borussia Dortmund. Zugleich war es das allerletzte BVB-Heimspiel für Julian Brandt und Niklas Süle, die den Verein nach sieben beziehungsweise vier Jahren verlassen.
Während der Mittelfeldspieler sogar als Kapitän aus der Startelf heraus aufspielte und dann zur 74. Minute durch seine Auswechslung seinen Sonderapplaus bekam, war dieser Moment für den Abwehrspieler wenige Momente vor dem Abpfiff gekommen, als er unter großem Applaus noch eingewechselt wurde. Nach dem Abpfiff konnten sich Brandt und Süle dann noch von den heimischen Fans feiern lassen.
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"Wenn du heute dein letztes Heimspiel gehabt hast, ist das schon besonders. In den letzten Tagen war auch viel los. Ein Spiel haben wir noch, aber klar, die Wehmut tritt dann schon ein", kommentierte Brandt seinen bevorstehenden Abschied von Schwarz-Gelb und sein letztes Heimspiel gegenüber Sky (via bvb.de). "Was man hier vorgefunden hat über Jahre, realisiert man dann, wenn es wirklich endgültig weg ist."
Zugleich betonte er das gemeinsame Ziel, diese Saison bestmöglich zu beenden. "Wir versuchen, die Saison sauber zu Ende zu bringen. Wir haben vor dem Spiel drei von vier verloren. Das ist nicht BVB-like, und dementsprechend haben wir das Ziel, auch in Bremen nochmal zu gewinnen", so der 30-Jährige weiter.

Süle sprach derweil von "schon sehr turbulenten" 48 Stunden rund um das Spiel am Freitagabend. Immerhin ist es für ihn nicht nur ein BVB-Abschied, sondern auch ein Abschied von der Karriere als Profifußballer. "Es war auch medial ein bisschen was los. Ich habe das für meine Familie und meine Kinder gemacht", erklärte er den Hintergrund für seinen schlussendlich doch überraschenden Entschluss (via n-tv).
"Ich bin unfassbar froh um den Rahmen. Schöner Tag, schöner Rahmen, schön, wie die Fans reagiert haben. Schön, dass der Trainer mir noch ein paar Minuten gegeben hat. Unfassbar schön, meine ganze Familie war hier", kam der gebürtige Frankfurter aus dem Schwärmen kaum noch heraus. Über die Verabschiedung freute er sich besonders, weil diese nach den vergangenen Jahren, "in denen die Erwartung vielleicht ein Stück weit eine andere war und es aus verschiedenen Gründen vielleicht nicht so hingehauen hat", nicht unbedingt üblich sei.
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