Skip to main content

"Unfassbar froh": Emotionale Verabschiedungen beim BVB

Wenn sich die Saison dem Ende zuneigt ist es Zeit für Verabschiedungen. So auch beim letzten Heimspiel der Dortmunder.
Niklas Süle, Julian Brandt und Salih Özcan liefen das letzte Mal vor heimischer Kulisse in Dortmund auf
Niklas Süle, Julian Brandt und Salih Özcan liefen das letzte Mal vor heimischer Kulisse in Dortmund auf | picture alliance/GettyImages

Die letzten Spieltage einer Saison haben etwas besonderes. So wird das ohnehin schon emotional aufgeladene Fußballgeschäft durch Feierlichkeiten und Ernüchterung ergänzt, je nachdem, ob man seine sportlichen Ziele erreichen konnte. Hinzu kommt außerdem die Verabschiedung von Akteuren, welche den Verein nach dem Saisonende verlassen werden. Besonders bei verdienten Spielern wird es zu einer noch emotionaleren Angelegenheit als ohnehin schon.

Brandt, Süle und Özcan sagen adé

So war es auch beim letzten Heimspiel der Saison von Borussia Dortmund. Bereits seit Längerem ist bekannt, das Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan die Schwarz-Gelben im Sommer verlassen werden. Beim 3:2-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt durften sie sich vor heimischer Kulisse verabschieden.

Für Niklas Süle ist es sogar nicht nur ein Abschied vom BVB sondern vom Profifußball, denn der 30-Jährige gab kürzlich sein Karriereende bekannt. Dementsprechend war das letzte Heimspiel, in dem er am Ende der Partie nochmal für ein paar Minuten eingewechselt wurde, ein besonderes.

"Ich bin unfassbar froh über den Rahmen hier. Dass der Trainer mir nochmal ein paar Minuten gegeben hat, ist unfassbar schön", sagte der Innenverteidiger nach dem Abpfiff. Süle zeigte sich dankbar: "Man muss ehrlich sein. Wie ich heute verabschiedet wurde, ist auch nicht so üblich - nach vier Jahren, wo die Erwartungen ein Stück weit eine andere war, weil es aus verschiedensten Gründen nicht geklappt hat."

Brandt mit seinem ganz persönlichen Abschied in Bremen

Julian Brandt absolvierte von den verabschiedeten Akteuren die meisten Spiele für die Borussia aus Dortmund und stand in insgesamt 306 Spielen für Schwarz-Gelb auf dem Platz. Entsprechend emotional zeigte sich auch der 30-Jährige bei Sky im Interview: "Im Fußball gehts schnell - und man sieht sich auch schnell wieder, aber die Wehmut tritt dann schon ein. Das was man hier über Jahre vorgefunden hat, realisiert man erst dann, wenn es wirklich weg ist."

Während die Zukunft des offensiven Mittelfeldakteurs noch ungewiss ist, freut er sich bereits auf den letzten Bundesliga-Spieltag, an dem der BVB bei Werder Bremen zu Gast sein wird. Für den gebürtigen Bremer wird das letzte Auswärtsspiel der Saison somit nochmal ein ganz besonderes: "Der Kern meiner Freunde und meine Familie sind alle in Bremen."

Für Brandt ein nahezu perfektes Ende seiner Zeit in Dortmund: "Ich hatte nie eine Historie bei Werder Bremen, aber da ich in den Kurven früher stand und mitgefiebert habe, ist es natürlich etwas Emotionales. Es ist eine Geschichte, die hätte man sich selbst nicht schöner schreiben können."

Auch Kehl wird verschiedet

Neben den drei Akteuren wurde auch der ehemalige Sportdirektor Sebastian Kehl gebührend verabschiedet. In Dortmund hat der 46-Jährige aufgrund seiner Spielerkarriere beim BVB einen absoluten Legendenstatus und wurde dementsprechend von den Fans gefeiert.


Weitere BVB-News lesen:

Add us as a preferred source on Google