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Unerwarteter Geldregen: Ex-Talent beschert dem FC Bayern eine Millionen-Nachzahlung

Nestory Irankunda verlässt den FC Watford nach nur einem Jahr und wechselt nach Portugal zu Sporting Lissabon. Von diesem Deal profitiert auch der FC Bayern München.
Startet in Portugal ein neues Kapitel: Nestory Irankunda wechselt vom FC Watford zu Sporting Lissabon
Startet in Portugal ein neues Kapitel: Nestory Irankunda wechselt vom FC Watford zu Sporting Lissabon | Stu Forster/GettyImages

Es ist ein Transfer, der nicht nur in England und Portugal für Aufmerksamkeit sorgt, sondern auch beim FC Bayern München mit Wohlwollen registriert wird. Nestory Irankunda hat nach einer ordentlichen Saison beim FC Watford den nächsten Karriereschritt gewagt und sich Sporting Lissabon angeschlossen.

Wie die Portugiesen am Wochenende offiziell bekannt gaben, unterschreibt der 20-jährige Australier einen langfristigen Vertrag bis zum Sommer 2031. Dieser ist zudem mit einer festgeschriebenen Ausstiegsklausel in Höhe von 80 Millionen Euro versehen.

Laut übereinstimmenden Medienberichten überweist Sporting eine Basisablöse von 15 Millionen Euro an den englischen Zweitligisten. Durch verschiedene Bonuszahlungen kann das Gesamtpaket auf bis zu 18 Millionen Euro anwachsen.

Clevere Vertragsklausel zahlt sich aus

Genau an diesem Punkt kommt der FC Bayern München ins Spiel. Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters hatten den Flügelspieler im Sommer 2025 für rund drei Millionen Euro fest an den FC Watford abgegeben.

Dabei sicherten sich die Münchner laut Medienberichten eine Weiterverkaufsbeteiligung von 40 Prozent am künftigen Transfergewinn. Da Watford nun ein ordentliches Transferplus erzielt, fließen knapp fünf Millionen Euro als Nachzahlung auf das Konto des FC Bayern.

Dabei war das sportliche Kapitel in München für den Spieler einst wenig erfolgreich verlaufen. Im Sommer 2024 war der australische Nationalspieler für 900.000 Euro von Adelaide United an die Isar gewechselt. Bayerns Nachwuchschef Jochen Sauer lobte damals das Potenzial des Neuzugangs, doch der wirkliche Durchbruch blieb aus.

Fehlende Geduld und unglückliches Timing

Beim FC Bayern blieb ihm der Durchbruch bei den Profis verwehrt
Beim FC Bayern blieb ihm der Durchbruch bei den Profis verwehrt | Sebastian Widmann/GettyImages

Irankunda kam lediglich in der zweiten Mannschaft sowie in der Youth League zum Einsatz. Auf einen Pflichtspielauftritt bei den Profis wartete er vergeblich. Die fehlende Perspektive auf Spielzeit sorgte beim Youngster rasch für Frust.

Bereits nach einem halben Jahr erklärte der Offensivmann gegenüber dem TV-Sender Paramount+, dass er nicht weiterhin jede Woche U23-Fußball spielen wolle.

Nach einer anschließenden Leihe in die Schweiz zum Grasshopper Club Zürich, für den er in 21 Pflichtspielen auflief, folgte der feste Wechsel nach England. Rückblickend war es für Irankunda in München wohl auch ein unglückliches Timing.

Als sich die personelle Situation auf den offensiven Außenbahnen der Bayern nach den Abgängen von Leroy Sané und Mathys Tel etwas entspannte, war der Australier bereits nicht mehr im Verein.

Aufschwung bei der Weltmeisterschaft 2026

Dass er dennoch über großes Potenzial verfügt, stellte er in der abgelaufenen Saison in der englischen Championship unter Beweis. Dort kam er in 42 Einsätzen auf vier Tore und fünf Vorlagen.

Einen weiteren Meilenstein erlebte er bei der Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika. Im Gruppenspiel gegen die Türkei trug er sich als jüngster WM-Torschütze in die Historie des australischen Fußballs ein.

Nun darf sich Irankunda bei Sporting Lissabon auf der Bühne der Champions League beweisen – und trifft dort in der kommenden Saison vielleicht sogar auf seinen ehemaligen Arbeitgeber aus München.


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