Skip to main content

Umworbenes Abwehr-Trio: So plant der VfB bei Chabot, Jeltsch & Hendriks - Bericht

Für zwei der drei Verteidiger soll es ein Preisschild geben. Einer gilt vorerst als "unverkäuflich".
Jeff Chabot (l.) und Finn Jeltsch wecken Interesse
Jeff Chabot (l.) und Finn Jeltsch wecken Interesse | picture alliance/GettyImages

Der VfB Stuttgart ist personell vor allem in der Defensive in dieser Saison stark und breit besetzt. Die guten Leistungen der schwäbischen Abwehrspieler wecken allerdings auch Begehrlichkeiten. Insbesondere das Innenverteidiger-Trio Jeff Chabot, Finn Jeltsch und Ramon Hendriks scheint im Fokus anderer Klubs zu stehen.

Die Frage in Bad Cannstatt lautet demnach, wie die VfB-Bosse mit den drei Abwehrspielern planen. Wichtig aus Stuttgarter Sicht: Alle drei besitzen noch bis mindestens 2028 gültige Verträge – ohne Ausstiegsklausel. Im Fall von Jeltsch läuft der Kontrakt sogar noch langfristig bis 2030. Der VfB sitzt also auf dem Fahrersitz und kann über die Zukunft der Verteidiger frei entscheiden.

Offenbar ist die Haltung bei Sportvorstand Fabian Wohlgemuth und Co. bei Chabot, Jeltsch und Hendriks unterschiedlich. Sky berichtet nun, dass zwei von drei Verteidigern durchaus im Sommer Verkaufskandidaten sind. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass das Stuttgarter Preisschild erfüllt wird.


Spieler

Vertrag bis

Marktwert

Ramon Hendriks

2028

5 Mio. €

Jeff Chabot

2028

15 Mio. €

Finn Jeltsch

2030

25 Mio. €


Interesse aus Italien & Spanien: Das VfB-Preisschild bei Chabot

Bei Chabot, der schon länger insbesondere mit einer Rückkehr nach Italien in Verbindung gebracht wird, soll das bei über 20 Millionen Euro liegen. Der 28-Jährige war 2024 per Ausstiegsklausel für vier Millionen Euro vom 1. FC Köln nach Stuttgart gewechselt. Beim VfB wurde Chabot schnell zum Abwehrchef und steigerte seinen geschätzten Marktwert von neun auf heute 15 Millionen Euro.

Chabot spielte vor seiner Rückkehr nach Deutschland Anfang 2022 für Sampdoria Genua und Spezia in Italien. Neben Klubs aus der Serie A soll es aber auch Interesse aus Spanien an ihm geben.

VfB würde Hendriks nur für Mega-Ablöse ziehen lassen

Ähnlich groß soll das internationale Werben auch um Hendriks sein. Der 24-jährige Niederländer kam ebenfalls 2024 als Eine-Million-Euro-Schnäppchen von Feyenoord zum VfB und hat sich Stück für Stück als Stammspieler etabliert. Der Linksfuß kann sowohl innen als auch links verteidigen, was ihn umso wertvoller macht. Auch Hendriks konnte seinen Marktwert in Stuttgart von 800.000 Euro auf fünf Millionen Euro kräftig steigern. Mit dem BVB soll auch ein nationaler Konkurrent an einer Verpflichtung interessiert sein.

Die Stuttgarter würden Hendriks laut Sky zwar abgeben, wären dafür aber nur bei einer sehr hohen Summe von mindestens 40 Millionen Euro bereit.

Jeltsch vorerst unverkäuflich

Noch rigoroser soll derweil die Haltung bei Jeltsch sein. Der 19-Jährige gelte gar als "unverkäuflich" und soll auf jeden Fall über den Sommer hinaus in Stuttgart bleiben. Angesichts der langen Vertragslaufzeit und des enormen Potenzials des U21-Nationalspielers würde alles andere aus Stuttgarter Sicht auch wenig Sinn ergeben.

Der vergangenen Sommer für 9,5 Millionen Euro von Jugendklub 1. FC Nürnberg verpflichtete Abwehr-Allrounder ist schon jetzt ein wichtiger Spieler und könnte in den kommenden Monaten und Jahren noch deutliche Sprünge machen. Natürlich auch in Sachen Marktwert, der bereits bei 25 Millionen Euro liegt. In den kommenden Jahren winkt entsprechend eine noch viel höhere Ablöse.

Zuletzt hieß es, dass internationale Topklubs Jeltsch intensiv beobachten. Neben Arsenal und Liverpool sollen auch die Bayern Jeltsch im Blick haben. Ein Wechsel und damit der womöglich nächste Karriereschritt wird aber mit ziemlicher Sicherheit erst in den kommenden Jahren folgen. Auch aus Jeltschs Sicht macht ein Verbleib über den Sommer hinaus in Stuttgart am meisten Sinn.

Loading recommendations... Please wait while we load personalized content recommendations