Überraschung um Ex-Schalke-Trainer Kees van Wonderen

Kees van Wonderen war als Chefcoach erfolglos. Nun winkt ein Top-Job in der Heimat. Allerdings nicht als Trainer.
Kees van Wonderen hat eine neue Aufgabe in der Heimat gefunden
Kees van Wonderen hat eine neue Aufgabe in der Heimat gefunden / Jan Fromme - firo sportphoto/GettyImages
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Auf Schalke wurde Kees van Wonderen nicht wirklich glücklich. Anfang der vergangenen Saison hatte der 57-jährige Niederländer den Trainerposten bei den Knappen von Karel Geraerts übernommen. Nach 25 Pflichtspielen und einem Punkteschnitt von 1,25 pro Partie in der 2. Liga musste van Wonderen wieder gehen. Zwei Spieltage vor Saisonende übernahm erneut Jakob Fimpel interimsmäßig.

Van Wonderen musste Schalke auf Tabellenplatz 13 verlassen. Vorgänger Geraerts schloss im Jahr zuvor mit Rang zehn nur unwesentlich besser ab. Was beide nun ebenfalls vereint: Sie haben eine neue Aufgabe gefunden. Geraerts ist Trainer in Frankreichs 2. Liga bei Stade Reims und kämpft dort um den Aufstieg.

Bei van Wonderen deutet sich ein Job in seiner Heimat an - nicht als Cheftrainer, sondern als Funktionär im sportlichen Bereich. Wie niederländische Medien berichten, darunter Voetbal International, soll KvW Technischen Direktor bei Feyenoord Rotterdam werden.

KvW soll Feyenoords Kader planen

Beim Tabellenzweiten der Eredivisie fungiert seit 2022 Dennis te Kloese in Doppelfunktion als Generaldirektor und Technischer Direktor. Anfang '22 war te Kloese von LA Galaxy als Generaldirektor nach Rotterdam gekommen. Sieben Monate später übernahm der 51-jährige Niederländer auch den zweiten Posten.

Laut VI ist te Kloese mittlerweile aber zur Erkenntnis gekommen, dass diese Doppelfunktion nicht mehr tragbar ist. Demnach habe es bereits Gespräche mit van Wonderen gegeben.

Bei Feyenoord soll der ehemalige Schalke-Coach für die Transferpolitik und das Kadermanagement verantwortlich sein. Eine wichtige Aufgabe sei auch die Trainerwahl. Nachdem Erfolgscoach Arne Slot gen Liverpool abwanderte, zog te Kloese in Nachfolger Brian Priske eine Niete. Aktuell steht Ex-Weltklassestürmer Robin van Persie an der Seitenlinie, steht aber durchaus in der Kritik.


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