Auf die neue HSV-Chefin Kathleen Krüger und Sportdirektor Claus Costa, dessen Vertrag laut Sport Bild im Übrigen nur bis 2027 und nicht bis 2028 gültig sein soll, wartet ein geschäftiger Sommer. Im Kader der Rothosen sind mit zahlreichen Veränderungen zu rechnen.
Aktuell ist bei vielen Spielern im Aufgebot noch offen, ob sie auch in der kommenden Saison im Volkspark auflaufen. Allen voran natürlich bei Fabio Vieira, den der HSV mit aller Macht halten möchte. Eine Zukunft in Hamburg sollte eigentlich auch William Mikelbrencis haben. Ein Angebot zur Verlängerung des auslaufenden Vertrages liegt dem 22-jährigen Franzosen vor.
Mikelbrencis will Vertragsangebot nicht annehmen
Doch so wie Ransford Königsdörffer scheint auch Mikelbrencis dieses nicht annehmen zu wollen. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, wird der Rechtsverteidiger den HSV vielmehr nach vier Jahren an der Elbe ablösefrei verlassen.
Weil mit Giorgi Gocholeishvili auch der zweite Rechtsverteidiger wohl gehen wird, muss der HSV auf dieser Position unbedingt nachlegen. Bei Mikelbrencis soll derweil zwar "das letzte Wort noch nicht gesprochen" sein, lange wolle man aber nicht mehr warten. Nach einer neuen Lösung werde auf dem Transfermarkt bereits gesucht.
Es scheint, als würde Mikelbrencis, der als 18-Jähriger von Jugendklub FC Metz an die Elbe kam (für 700.000 Euro Ablöse), den HSV nach 68 Pflichtspiel-Einsätzen verlassen. Der Franzose deutete in dieser Zeit immer wieder sein Potenzial an, konstant abliefern konnte er aber nie. Entsprechend ist sein ablösefreier Abschied zwar bitter, bietet dem HSV aber auch die Chance für ein Upgrade auf der rechten Schiene.
