Nach dem 1:2 gegen den FC St. Pauli stand Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim am Samstag enorm unter Zugzwang. Doch anders als viele erwartet hatten, knickten die Grün-Weißen nicht zusammen, sondern feierten durch den 2:0-Sieg den ersten Sieg nach 13 Spielen und schoben sich wieder auf den Relegationsplatz.
Einer der besten Spieler auf dem Platz war dabei Cameron Puertas. Der 27-Jährige überzeugte als Sechser bzw. Achter neben Jens Stage und initiierte enorm viele Angriffe. Abgesehen vom Spiel gegen Freiburg stand er unter Daniel Thioune stets in der Startelf. Und daran wird sich so schnell auch nichts ändern.
Auf dem aufsteigenden Ast
"In der Form fällt es mir schwer, ihn vom Platz zu nehmen."Daniel Thioune
"Er hängt sich seit dem ersten Tag brutal und mit allem, was er hat, rein. Dazu ist er auch noch ein guter Fußballer. Er bekommt das Vertrauen, zahlt es zurück. In der Form fällt es mir schwer, ihn vom Platz zu nehmen“, schwärmt Thioune vom Spanier.
Dabei überträgt ihm Thioune auch wichtige Aufgabe, wie die Standards. Die sind bei Werder bislang ein großes Problem, noch kein einiges Tor erzielten die Grün-Weißen nach Freistoß oder Eckball. Mit Puertas soll sich das in den letzten zehn Spielen ändern.
Ein großer Makel bleibt
Den größten Verbesserungsbereich sieht Thioune jedoch in einem völlig anderem Feld: dem Torabschluss. "Er muss noch häufiger in Abschlusspositionen kommen, dann kann er da auch noch eine Waffe sein", weiß auch der 51-Jährige.
Bisher steht Puertas nämlich noch bei null Scorerpunkten. Thioune wird in den kommenden Wochen alles daran setzen, dass das Tore- und Assist-Konto des Spaniers nach oben geht. Schließlich werden die kommenden Wochen nicht einfacher und die Situation bleibt immer noch bedrohlich.
Aber: Mit einem Puertas in der aktuellen Form sowie der Rückkehr von Samuel Mbangula sieht die Offensive der Bremer um einiges besser und vor allem gefährlicher aus.
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