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TSG Hoffenheim angelt sich Wunderkind

Die TSG greift für den 17-jährigen Nathan De Cat ordentlich in die Tasche. Ein Stage-Transfer wird immer unwahrscheinlicher.
Nathan De Cat ist erst 17 Jahre jung.
Nathan De Cat ist erst 17 Jahre jung. | VIRGINIE LEFOUR/GettyImages

Die TSG Hoffenheim hat sich schon länger nach einem neuen zentralen Mittelfeldspieler umgeschaut. Nachdem die Verhandlungen mit Werder Bremen über Jens Stage nicht voranschritten, haben die Sinsheimer mit Nathan De Cat jetzt einen 17-Jährigen vom RSC Anderlecht gefunden, der die Lücke füllen soll. Laut übereinstimmenden Angaben von Sky und kicker ist der Deal quasi fix.

De Cat war schon in Belgien Stammspieler

Für den einmaligen belgischen A-Nationalspieler überweist die TSG demnach 17 Millionen Euro plus mögliche Boni an den belgischen Rekordmeister. Das Talent wird mit einem langfristigen Vertrag bis 2031 ausgestattet. De Cat hat bereits 36 Spiele (3 Tore) in der Jupiler Pro League absolviert. Letzte Saison fehlte er nur einmal wegen einer Gelbsperre. Außerdem hat er auch schon Europapokal-Luft geschnuppert.

Hoffenheim kann sich also auf eine direkte Verstärkung freuen. Dennoch hat das 1,92 Meter große Talent mit seinen jungen Jahren noch viel Potential. Der Wechsel ist vermutlich nur ein Zwischenschritt einer größeren Karriere, jedoch ein weiser, da der Belgier sich in einem ruhigen Umfeld entwickeln kann. De Cat gilt eher als Sechser, kann aber auch offensiver eingesetzt werden.

Finanziell wird sich De Cat mehr lohnen als Stage

Ursprünglich hatten die Hoffenheimer mit Jens Stage bereits eine Neuverpflichtung für die Position im zentralen Mittelfeld ausgemacht. Allerdings war man nicht bereit, die mindestens geforderten 14 Millionen Euro Ablöse zu bezahlen. Dass De Cat dem Europa-League-Teilnehmer der kommenden Saison dennoch mehr wert war, ist absolut nachvollziebar. Mit dem 17-jährigen Belgier entschied man sich für einen zwölf Jahre jüngeren Spieler als den 29-jährigen Stage. De Cat dürfte zweifellos mehr Entwicklungspotential mitbringen und könnte der TSG, bei guten Leistungen, in Zukunft noch mehr Geld in die Kasse spülen.


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