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Trotz Medizincheck in Berlin: Darum zieht sich der Werner-Abschied noch hin

Timo Werner steht kurz vor einem Wechsel in die USA. Trotz eines absolvierten Medizinchecks lässt der endgültige Abschied von RB Leipzig aber noch auf sich warten. Derweil winkt eine satte Abfindung.
Timo Werner im Gespräch mit Union-Trainer Steffen Baumgart
Timo Werner im Gespräch mit Union-Trainer Steffen Baumgart | picture alliance/GettyImages

Seit seiner Leihrückkehr von Tottenham Hotspur im vergangenen Sommer bekam RB Leipzig Timo Werner lange Zeit einfach nicht los. Trotz aller Bemühungen, den Stürmer schon vor dem Saisonstart abzugeben, verbrachte er die Hinrunde noch bei den Sachsen. Doch nun scheint ein Abschied tatsächlich bevorzustehen.

Wie Sky Sport bereits in der vergangenen Woche berichtete, steht Werner unmittelbar vor einem Wechsel in die MLS. Nach mehreren Treffen in der jüngeren Vergangenheit soll eine Einigung mit den San José Earthquakes zeitnah erfolgen.

Laut Bild hat sich Werner bereits dem obligatorischen Medizincheck unterzogen, der in Berlin stattfand. Was auf den ersten Blick schräg klingt, ist bei Leipzig alles andere als unüblich: Auch Mohamed Simakan, der die Roten Bullen 2024 in Richtung Al-Nassr verließ, wurde vor seinem Wechsel nach Saudi-Arabien in der Hauptstadt untersucht.

Letzte Details noch zu klären? Kein Druck bei Werner

Obwohl es bei Werner bereits grünes Licht gegeben haben soll, wird es wohl noch ein wenig dauern, bis der Wechsel über die Bühne geht. Mit dem neuen Arbeitgeber des 29-Jährigen, der den Bundesligisten wohl schon ein halbes Jahr vor Vertragsende ablösefrei verlassen darf, scheinen weiterhin noch letzte Details zu klären sein. Da die MLS aber erst am 21. Februar in die neue Saison startet und das Transferfenster in den USA erst am 26. März schließt, verspüre keine Seite Druck in der Angelegenheit.

Ob Werner am Samstagabend beim Topspiel gegen den FC Bayern (1:5) zum letzten Mal in der Red-Bull-Arena anzutreffen war, ist daher offen. Der frühere Nationalspieler verfolgte das Geschehen von der Tribüne aus, da Trainer Ole Werner lieber auf jüngere Spieler im Kader setzt. In der laufenden Saison sammelte der Angreifer erst zwölf Einsatzminuten in der Bundesliga, die sich auf drei Spiele verteilten. Weitere werden aller Voraussicht nach nicht mehr hinzukommen.

Fette Werner-Abfindung

Mittlerweile hat auch Sky berichtet, dass der Medizincheck absolviert wurde und einem Wechsel über den großen Teich kaum noch etwas im Wege steht. Dazu heißt es vom Pay-TV-Sender, dass sich Werner über eine satte Abfindungszahlung freuen kann. Demnach zahlt RBL rund zwei Millionen Euro an den Stürmer, dessen Jahresgehalt bei rund elf Millionen Euro liegen soll.

Bis Sommer hätte Werner so noch gut fünf Millionen Euro von den Leipzigern kassiert. Mit der Abfindung und Werners Abschied spart man sich zumindest einen Teil des üppigen Gehalts.


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