Trotz Krise und Gegentorflut: Krösche mit Kampfansage an die Konkurrenz

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat eine deutliche Kampfansage an die Bundesliga-Konkurrenz geschickt.
Markus Krösche hat die Saison noch nicht aufgegeben
Markus Krösche hat die Saison noch nicht aufgegeben / IMAGO/Matthias Koch
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Das neue Jahr ist für Eintracht Frankfurt bislang ein einziger großer Albtraum. Aus acht Spielen ging die Eintracht siebenmal als Verlierer hervor, den einzigen Punktgewinn in 2026 gab es beim Debüt von Albert Riera am vergangenen Sonntag gegen Union Berlin.

Mittlerweile ist die Eintracht auf den achten Tabellenplatz abgerutscht. Der Rückstand auf Platz sechs, mit dem man sich für die Conference League qualifiziert, beträgt bereits acht Punkte. Ist die Saison also quasi schon vorbei? Nicht wenn es nach Markus Krösche geht.

Eintracht will weiter angreifen

"Wir schenken diese Saison definitiv nicht ab. Davon sind wir und davon ist auch diese Mannschaft meilenweit entfernt."

Markus Krösche (Bild)

Der Sportvorstand schickt eine deutliche Kampfansage an die Konkurrenz. "Mir wird aktuell zu sehr so getan, als wäre diese Saison schon fast vorbei und wir würden hier nur etwas zu Ende spielen. Das ist fahrlässig und für mich nicht akzeptabel. Wir schenken diese Saison definitiv nicht ab. Davon sind wir und davon ist auch diese Mannschaft meilenweit entfernt", erklärte der 45-Jährige im Gespräch mit der Bild.

Der Grund für Krösches Optimismus ist der Faktor Zeit. Es sind noch 13 Spieltage zu spielen, also noch insgesamt 39 Punkte zu vergeben. "Natürlich kommen wir aus einer schwierigen Phase. Trotzdem ist es immer noch ein Team, das zu großen Teilen letztes Jahr Dritter wurde. Ich lasse es nicht zu, dass dieser Mannschaft jetzt die nötige Qualität und vor allem die Mentalität abgesprochen wird", sagte er.

Krösches große Ziele

"Ich bin mir sicher, dass wir auch nächstes Jahr wieder international spielen."

Markus Krösche (Bild)

Statt abschenken nimmt die Eintracht also weiterhin das europäische Geschäft ins Visier. "Wir werden unsere Saisonziele nicht aufgeben. Ich bin mir sicher, dass wir auch nächstes Jahr wieder international spielen", so Krösche optimistisch.

Eine sehr ambitionierte Aussage angesichts der vielen Bauchschmerzen, die Frankfurt aktuell umtreiben. Das fängt bei Kaua Santos an, der sich einen Patzer nach dem anderen leistet und geht weiter über die löchrige Abwehr, bis hin zum zahnlosen Angriff.

Albert Riera hat also einiges zu tun, wenn er Krösches ambitionierte Zielsetzung erfüllen will. Angesichts der aktuellen Leistungen, und den starken Darbietungen der Teams auf den ersten sechs Plätzen, sollte es allerdings keinen überraschen, wenn die Adlerträger nächste Saison nicht durch Europa fliegen.


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