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Trotz Konkurrenz vom AC Mailand: Dortmunds Vorteil im Karetsas-Poker

Borussia Dortmund hat bei Konstantinos Karetsas einiges an Überzeugungsarbeit geleistet.
Karetsas ist der klare Wunschspieler der Schwarz-Gelben
Karetsas ist der klare Wunschspieler der Schwarz-Gelben | Isosport/MB Media/GettyImages

Mittlerweile ist klar, wen Borussia Dortmund als Erben für den abgewanderten Julian Brandt verpflichten will: Konstantinos Karetsas. Der junge Grieche feierte in der abgelaufenen Saison seinen Durchbruch und will in diesem Sommer den nächsten Schritt gehen.

Diesen soll er beim BVB tun, so die klare Hoffnung von Sportdirektor Ole Book. Zwar gibt es mit dem AC Mailand hochkarätige Konkurrenz, doch beim BVB bleibt man diesbezüglich dennoch betont gelassen.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Das hat laut der Bild den Grund, dass Karetsas selbst einen Wechsel zum BVB deutlich bevorzugt. Grund dafür soll die Hartnäckigkeit der Schwarz-Gelben sein. Die Borussia beobachtet den 18-Jährigen schon seit zwei Jahren und schickte immer wieder Scouts nach Belgien.

Das soll dem offensiven Mittelfeldspieler imponieren, weshalb der BVB im Poker um Karetsas aktuell die besten Karten habe. Mit dem Griechen selbst ist sich Dortmund auch schon weitestgehend einig, einzig die Verhandlungen mit dem KRC Genk gestalten sich noch schwierig.

Harte Verhandlungen

Ein erstes Angebot, dass inklusive Bonuszahlungen bei 28 Millionen Euro gelegen hatte, lehnten die Belgier ab. Sie stellen sich vielmehr 35 Millionen vor. Auf einen Rabatt können die Dortmunder dabei nicht hoffen, das machte auch Sportdirektor Dimitri de Condé noch einmal deutlich.

Er sagt: "Wir haben aber natürlich auch unsere Position, und die basiert hauptsächlich auf unseren Werten. Wir wissen, was wir an ihm haben, und er hat zudem einen langfristigen Vertrag. Das spielt alles eine Rolle."

Das heißt im Umkehrschluss: Der BVB wird Karetsas zum geteilten Rekordtransfer machen müssen, wenn sie ihn wirklich verpflichten wollen. 35 Millionen Euro kostete bislang nur Ousmane Dembélé, der nach nur einer Saison zum FC Barcelona weiterzog und bis heute mit 148 Millionen Euro Ablöse der drittteuerste Transfer der Fußballgeschichte ist.


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