Am Freitagabend konnte sich der VfL Wolfsburg mit einem deutlichen 5:1-Erfolg über Darmstadt 98 den dritten Saisonsieg sichern. Durch die drei Zähler können die Wölfe zumindest vorläufig den Anschluss an die Spitzengruppe wahren, ehe die drei Klubs auf den Aufstiegsplätzen im Laufe des Wochenendes noch die Chance haben, entsprechend nachzuziehen.
Über die erste Halbzeit hatte sich der deutliche Heimsieg in der Form aber noch nicht angedeutet. Wolfsburg war früh in Führung gegangen, hatte zur 29. Minute aber bereits den zwischenzeitlichen Ausgleich kassiert – ehe etwa zehn Minuten später wieder die Führung erzielt werden konnte.
Deutliche Pfiffe nach dem Ausgleich: Strobl verwundert über die Fan-Reaktion
Diese zehn Minuten waren aber nicht unerheblich für den VfL. Immerhin bekam es die Mannschaft in dieser Phase mit deutlichen Pfiffen der eigenen Fans zu tun, die sich mit dem 1:1-Zwischenstand keineswegs einverstanden zeigten. Der 2:1-Treffer wenige Minuten vor der Halbzeitpause konnte Team und Anhänger zwar wieder etwas versöhnen, doch einfach ignorieren wollte Tobias Strobl die Pfiffe trotzdem nicht.
Bei Sky Sport bezeichnete er diese Reaktion der Fans als "völlig unverständlich". Der Cheftrainer des VfL betonte: "Wir haben gesagt, wir gehen hier einen Weg, zu dem wir uns committed haben, auch mit den Zuschauern commited haben. Ich finde, dass wir ein brutal dominantes Spiel gemacht haben, auch in der ersten halben Stunde." Zwar dürfe der Aufbaufehler zum Gegentor so nicht passieren, doch auch solche Fehler "gehören zu diesem Weg dazu".
"Die Jungs geben alles, sie reißen sich den Hintern auf. Die Zuschauer wollten das sehen, das bekommen sie und sie kriegen sogar noch eine Spielidee. Dann klappt es vielleicht fünf, sechs Minuten lang nicht und dann kommen die Pfiffe. Die habe ich heute nicht verstanden", führte Strobl seine Kritik unmissverständlich und deutlich aus.
Bislang sei die Connection stets gut gewesen, weshalb die Pfiffe für ihn "aus dem Nichts" kamen. Zusammen habe man aber gemerkt, dass mit den weiteren Toren und dem Abpfiff eine gemeinsame Last abgefallen sei.
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