Verletzungssorgen, ein neuer Topstar vor der Nase - aber nun zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer: Barça-Mittelfeldstar Frenkie de Jong hat bei seiner Reha einen weiteren Schritt gemacht. Der 29-Jährige konnte nach seinem bei der WM erlittenen Innenbandriss erstmals wieder individuell auf dem Rasen des FC Barcelona arbeiten, ist von einer Rückkehr ins Mannschaftstraining aber offenbar dennoch ein gutes Stück entfernt.
Wie die spanische Zeitung SPORT berichtet, absolvierte de Jong am Dienstag für kurze Zeit eine individuelle Einheit auf dem Trainingsgelände des FC Barcelona. Dabei machte der Niederländer einige Läufe und kontrollierte Übungen, um zu testen, wie sein rechtes Knie auf die Belastung reagiert.
Knie bereitet weiter Schmerzen
Die Erkenntnisse waren allerdings noch nicht durchweg positiv. Dem Bericht zufolge verspürt de Jong weiterhin Schmerzen, insbesondere beim Abstoppen. Von einem guten Gefühl sei der Mittelfeldspieler deshalb noch weit entfernt.
De Jong hatte sich während der Weltmeisterschaft am rechten Knie verletzt. Nach seiner Rückkehr stellten die Ärzte des FC Barcelona einen Riss des Innenbandes fest. Der Verein entschied sich anschließend gegen einen operativen Eingriff und für eine konservative Behandlung - und legte mittlerweile auf de Jongs Position mit keinem geringeren als Weltmeister und Ex-Weltfußballer Rodri nach.
De Jong hatte gegenüber der Klub-Medien des FC Barcelona zuletzt erklärt, die Verletzung sei zunächst nicht so schlimm gewesen und hätte sich erst durch seine darauffolgenden Einsätze bei der WM gravierend verschlimmert. "Sie sagten, ich könne weiterspielen, dass es unangenehm sein und ich Schmerzen haben würde, aber dass ich weiterspielen könne", berichtete der 70-malige Nationalspieler, der zudem betonte, er habe sich extra noch einmal rückversichert, dass keine Verschlimmerung zu erwarten sei.

Entsprechend vorsichtig soll nun auch der weitere Aufbau verlaufen. Weder Barça noch de Jong wollen die Rückkehr forcieren. Entscheidend sei vielmehr, wie sich das Knie in den kommenden Tagen entwickelt. Erst anschließend soll die Belastung schrittweise erhöht werden, bevor irgendwann die Rückkehr ins Mannschaftstraining möglich ist.
Unzufriedenheit mit Reha-Maßnahmen?
Innerhalb des Klubs soll es laut SPORT allerdings auch eine gewisse Unzufriedenheit darüber geben, wie de Jong seine Reha-Zeiten in der vergangenen Saison gehandhabt habe. Konkreter wird der Bericht an dieser Stelle jedoch nicht. Vorerst bleibt damit vor allem ein kleiner Fortschritt: De Jong steht wieder in Fußballschuhen auf dem Rasen und kann laufen. Die weiterhin vorhandenen Schmerzen zeigen jedoch, dass bis zu seinem Comeback noch einige Schritte fehlen.
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