Trotz Formtief: Überraschende Startelf-Garantie für Werder-Star
Von Fabian Küpper

Die Hinrunde verlief für Werder Bremen komplett enttäuschend. Insbesondere in der Offensive ließen die Grün-Weißen über einen Großteil der ersten 17 Spiele jegliche Gefahr vermissen. Vor dem 3:3 gegen Eintracht Frankfurt hatte Werder nur 18 Saisontore auf dem Konto.
Die fehlende offensive Durchschlagskraft lag neben der katastrophalen Personalsituation im Sturm auch an der fehlenden Kreativität aus dem Mittelfeld. Vor allem Romano Schmid kann bislang überhaupt nicht an seine letzte Saison anknüpfen und steht nach 17 Spielen bei fünf Vorlagen und keinem Treffer.
Startelf-Garantie für Schmid
"Wenn er denn fit ist, wird er dementsprechend auch auf dem Feld stehen"
- Horst Steffen
Trotz dieser dürftigen Leistungen muss sich der Österreicher keine Sorgen um seinen Stammplatz machen. "Wenn er denn fit ist, wird er dementsprechend auch auf dem Feld stehen. Ich fand ihn immer wieder so aktiv und so gut mit seinen letzten und vorletzten Pässen, dass ich das Gefühl habe: Er sollte auf dem Feld sein. Das ist für mich klar", betonte Trainer Horst Steffen.
Durchaus überraschend, schließlich propagiert der 56-Jährige eigentlich ein klares Leistungsprinzip. Unter anderem auch deshalb fand sich Sommer-Neuzugang Samuel Mbangula in den letzten Wochen regelmäßig auf der Bank wieder.
Doppelte Power?
Der Belgier rehabilitierte sich gegen Frankfurt jedoch mit einem beherzten Auftritt und brachte sichtbar Schwung in das Bremer Offensivspiel. Ein wichtiger Faktor: seine Standards. Die flogen deutlich gefährlicher in den Strafraum als noch bei Schmid und bereiteten sogar den zwischenzeitlichen Ausgleich von Jens Staige vor.
"Samuels Freistoß-Flanke war sehr gut. Er ist auch befähigt, die Standards zu schießen. Wir haben zwei Spieler, die das gut können. Romano ist einer von ihnen" erklärte Steffen. Vielleicht können Mbangula und Schmid zusammen ja für mehr Kreativität sorgen. Bei, 3:2-Führungstreffer gegen Frankfurt bekam man zumindest schon mal eine Kostprobe: Da setzte Mbangula den Österreicher nämlich mustergültig in Szene, ehe der auf Jovan Milosevic ablegte.
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