Der FC Bayern wird seinen Kader nach der Saison wohl nur punktuell verstärken. Das bedeutet allerdings nicht, dass für die Verantwortlichen rund um Sportvorstand Max Eberl ein ruhiger Sommer bevorsteht. Allein die Tatsache, dass Stand jetzt elf Leihspieler zurückkehren werden, erschwert die Kaderplanung für die kommende Spielzeit.
Neben Alexander Nübel, Joao Palhinha oder Sacha Boey betrifft das unter anderem auch den eher unbekannten Jonathan Asp Jensen. Der 20-jährige Däne wurde im vergangenen Sommer an den Grasshopper Club Zürich ausgeliehen.
Der Traditionsverein steht zwar in der Abstiegsrunde der Super League auf dem vorletzten Platz, doch Jensen macht seine Sache in der Schweiz sehr ordentlich. Das offensive Mittelfeldtalent, das in Zürich meist auf dem linken Flügel spielt, ist bei den Grasshoppers gesetzt. In der laufenden Saison sammelte Jensen bislang 37 Pflichtspieleinsätze und kommt dabei auf stolze neun Tore und fünf Vorlagen.
Jensen soll verkauft werden - mit offenem Hintertürchen?
Für seine Zukunft in München hilft ihm das aber nur sehr bedingt weiter. Wie der kicker berichtet, hat Jensen trotz seiner erfolgreichen Leihe bei den Bayern keine Perspektive. Für die kommende Saison sei er nicht für den Profikader des deutschen Rekordmeisters eingeplant. Stattdessen soll Jensen im Sommer verkauft werden. Möglicherweise mit einer Rückkaufklausel, was für den FC Bayern immerhin ein Hintertürchen offen lassen würde.
Dass das Mittelfeld bei den Münchnern bestens besetzt ist, macht Jensens Traum vom Bayern-Star aktuell aber einen Strich durch die Rechnung. Trotz seines gültigen Vertrags bis 2029 sieht Trainer Vincent Kompany für den jungen Dänen keinen Bedarf. Daran ändert auch eine erfolgreiche Saison in der Schweiz nichts, die allerdings mit einem Abstieg doppelt bitter enden könnte.
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