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Trotz Berater-Offensive: Real-Transfer von Wunschspieler kurz vorm Platzen?

Bei Real Madrid wird ein Transfer von Enzo Fernandez offenbar immer unwahrscheinlicher.
Enzo Fernandez will Chelsea verlassen
Enzo Fernandez will Chelsea verlassen | BSR Agency/GettyImages

Enzo Fernandez will den FC Chelsea verlassen. Dieser Wunsch ist bereit seit Monaten bekannt – ebenso wie die Hoffnung des Argentiniers, zu Real Madrid zu wechseln. Der neue Trainer José Mourinho wünscht sich passenderweise auch noch einen neuen Mittelfeldspieler, da Eduardo Camavinga und Aurelien Tchouameni den Verein verlassen dürfen.

Fernandez' Berater Javier Pastore unterstrich den Real-Wunsch seines Klienten dabei noch einmal. "Er hat dort viele Freunde und ist sehr gut mit Julián Alvarez befreundet. Letztendlich verbringen sie ihre gesamte Freizeit dort (in Madrid, Anm. d. Red.) zusammen", erklärte er gegenüber der Marca. Doch womöglich wird Enzo auch in Zukunft nur seine Freizeit in der spanischen Hauptstadt verbringen.

Ist Fernandez zu teuer?

Denn Mario Cortegana von The Athletic berichtet, dass man bei den Königlichen zunehmend pessimistischer bezüglich eines Deals im Sommer ist. Das hat mit dem finanziellen Gesamtvolumen des Transfers zu tun.

Die Kombination aus Ablöse, Handgeld, Gehalt und Berater-Honoraren sei für Real aktuell zu hoch. Sollten die Blues oder Fernandez selbst den Königlichen nicht entgegen kommen, würde der Deal wohl platzen.

Chelsea soll für Fernandez, der an der Anfield Road noch einen Vertrag bis 2032 hat, rund 140 Millionen Euro fordern.

Real zu Verkäufen gezwungen?

Angesichts dieser Summe – und auch dem Rest des finanziellen Gesamtpakets – muss Real umso dringender weitere Spieler verkaufen, wenn Fernandez wirklich den Weg in die spanische Hauptstadt finden soll.

Bezüglich Camavinga stehen die Königlichen dabei bereits in Verhandlungen mit Manchester City
(90min berichtete), Tchouameni soll bei Stadtrivale United sehr hoch im Kurs stehen. Ob das am Ende aber reichen würde, steht auf einem anderen Blatt.

Real hat schließlich auch noch andere Baustellen, unter anderem soll noch ein neuer Innenverteidiger kommen – und auch dieser dürfte nicht billig werden...


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