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Trotz Bankplatz: Karazor lehnte lukrative Offerten ab

Atakan Karazor ist im internen VfB-Ranking im zentralen Mittelfeld abgerutscht und hat seine Kapitänsbinde an Deniz Undav verloren. Trotzdem möchte sich der Routinier in Stuttgart durchsetzen und hat dafür lukrative Angebote abgelehnt.
Atakan Karazor möchte beim VfB bleiben.
Atakan Karazor möchte beim VfB bleiben. | DeFodi Images/GettyImages

Schon zum Ende der vergangenen Spielzeit hatte sich abgezeichnet, dass Karazor seinen Stammplatz bei den Schwaben verliert. Der junge Chema Andres hatte damals die Nase vorn und machte in den letzten Spielen stark auf sich aufmerksam.

Doch in diesem Sommer kam es für Karazor noch übler: Erst wurde er aus dem vorläufigen WM-Kader der Türkei gestrichen, dann musste er mitansehen, wie Neuzugang Grischa Prömel in der Vorbereitung glänzte und ihm den Rang neben Angelo Stiller nicht nur strittig machte, sondern sogar ablief.

Doch Karazor beweist Kämpferherz: Der gebürtige Essener möchte sich nach BILD-Informationen beim VfB durchsetzen. Dafür habe der Routinier verlockende Angebote aus dem Ausland abgelehnt. Karazor soll sogar eine Offerte von Al-Shabab aus Saudi-Arabien ausgeschlagen haben, die sein Jahresgehalt auf bis zu fünf Millionen Euro verdoppelt hätte. Der Wüsten-Klub hat offenbar eine Ablöse von fünf Millionen Euro an die Schwaben geboten.

Süper-Lig-Interesse an Karazor

Auch aus der Türkei soll es mehrere lose Anfragen für Karazor gegeben haben. Vor allem Trabzonspor und Besiktas waren heiß auf den Mittelfeld-Strategen. Doch auch Samsunspor wollte den 29-Jährigen ins Boot holen und hat Stuttgart wohl ein konkretes Angebot über vier Millionen Euro auf den Tisch gelegt.

Karazor möchte aber gegen alle Widerstände in Stuttgart ankämpfen und wittert aufgrund der Dreifachbelastung seine Chance auf Spielzeit. Bereits in der vergangenen Saison hat Sebastian Hoeneß die Rotationsmaschine ordentlich angeworfen, sodass quasi jeder Spieler im Kader auf seine Einsätze kam.

Zudem fühlt sich Karazor in Stuttgart wohl, er ist immerhin zusammen mit Keeper Fabian Bredlow der dienstälteste Profi im Kader. Beide stehen seit 2019 beim VfB unter Vertrag, als noch Zweitligafußball an der Tagesordnung stand. Karazor ist noch bis kommenden Sommer an die Stuttgarter gebunden.


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