Transferbudget enthüllt: Muss der BVB im Sommer kleine Brötchen backen?

Borussia Dortmund ist im Sommer offenbar nur bedingt handlungsfähig.
Sebastian Kehl muss im Sommer kreativ werden
Sebastian Kehl muss im Sommer kreativ werden / Pau Barrena/GettyImages
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Die Transfertaktik von Borussia Dortmund sorgte im vergangenen Sommer für ordentlich Diskussionsstoff. Nachdem die Schwarz-Gelben ziemlich früh die Verpflichtung von Jobe Bellingham unter Dach und Fach brachten, blieb es danach lange ruhig.

Erst zum Ende des Transferfensters holte der BVB wieder neue Spieler. Es wurde deutlich: Dortmund hat nicht mehr so viel Geld wie früher und muss anscheinend bei Verpflichtungen jeden Cent zweimal umdrehen – und daran wird sich auch in diesem Sommer nichts ändern.

Kaum Budget

Laut der Sport Bild hat der BVB für das Transferfenster von Juni bis August nämlich nur ein Budget von 30 Millionen Euro. Damit ist Dortmund kaum handlungsfähig, wenn die Schwarz-Gelben mit RB Leipzig, Bayer Leverkusen & Co. mithalten wollen.

Heißt also: Um den Kader ordentlich zu verstärken, wird wohl erneut einer der Top-Stars verkauft werden müssen. Als heißeste Kandidaten gelten hier Karim Adeyemi und Nico Schlotterbeck. Am Innenverteidiger baggern unter anderem Real Madrid und der FC Liverpool. Und auch Adeyemi scheint nach seinen kürzlichen Eskapaden einem Abschied aus Dortmund offen gegenüberzustehen – auch wenn die Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung weiterhin laufen.

Ein schwieriger Sommer?

Der Dritte im Bunde, der den Schwarz-Gelben eine hübsche Ablöse einbringen könnte, ist Serhou Guirassy. Der 29-Jährige hat eine Ausstiegsklausel, die aber nur von absoluten Top-Klubs gezogen werden kann. Allerdings steckt er aktuell im Formtief, weshalb es fraglich ist, ob ein Verein wirklich in die Vollen geht.

So oder so: Sebastian Kehl und Lars Ricken werden im Sommer vor einige Herausforderungen gestellt werden – erst Recht, weil sie sich auch die anvisierte Verpflichtung von Oscar Bobb aufgrund von finanziellen Problemen wahrscheinlich abschminken müssen. Es bleibt also spannend, wie der BVB im Sommer auf dem Transfermarkt agieren wird.


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