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Transfer-Ultimatum: Real Madrid mit Knallhart-Kurs bei WM-Star

Im Poker um Nico Paz gibt es die nächste Wendung.
Um die Zukunft von Nico Paz ranken sich viele Gerüchte
Um die Zukunft von Nico Paz ranken sich viele Gerüchte | Koji Watanabe/GettyImages

Die Zukunft von Nico Paz ist eine der meistdiskutierten Themen in den letzten Tagen. Eine Wende jagte zuletzt die nächste – und das alles, während der 21-Jährige selbst mit Argentinien um die WM-Titelverteidigung kämpft.

Bei Real Madrid ist man von der Entwicklung des Argentiniers begeistert. Die Königlichen haben in diesem Sommer die Möglichkeit, ihn für neun Millionen Euro vom FC Como zurückzukaufen. Der Serie-A-Klub will den 21-Jährigen aber lieber noch ein Jahr halten. Die Königlichen könnten Paz auch erst 2027 zurückkaufen, dann für zehn Millionen Euro.

Ultimatum an Como

Eine Entscheidung über die Zukunft von Paz sollte am heutigen Donnerstag fallen. Und laut Fabrizio Romano hat Real Como im Zuge der Gespräche ein Ultimatum gestellt. Demnach werden die Königlichen den offensiven Mittelfeldspieler für neun Millionen Euro zurück ins Bernabeu holen, Como allerdings die Chance geben, Paz für 60 Millionen Euro fest zu verpflichten.

Weigert sich Como, dann würden weitere Klubs ins Rennen einsteigen dürfen. Bei Real hofft man dabei vermutlich auf viele Vereine aus der Premier League, bei denen das Geld traditionell ja sehr locker sitzt.

Ein fader Beigeschmack bleibt

Dass sich die Blancos auf diesen Plan bei Paz festgelegt zu haben scheinen, verwundert nicht. Schließlich planen die Königlichen in diesem Sommer einige sehr kostspielige Transfers, für die es aber auch Einnahmen braucht.

Einen faden Beigeschmack hat es allerdings auch. Paz wird von Real mehr als Transferobjekt behandelt, anstatt wie ein richtiger Spieler. Zumal der 21-Jährige den Königlichen in vielen Belangen helfen könnte, wie offensive Kreativität oder Bewgungen zwischen den Ketten.

Zudem wird Real für neun Millionen Euro nirgendwo einen Spieler mit diesen Qualitäten bekommen. Dass sie Paz, der obendrein auch noch ein Wunschspieler von José Mourinho ist, so willentlich gehen lassen, zeigt, wie sehr Real in diesem Sommer auf millionenschwere Transfers und vor allem große Namen fixiert ist.


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