Skip to main content

Transfer-Stau in Gladbach: Diese 7 Stars stehen auf Schröders geheimer Streichliste

Bevor Manager Rouven Schröder weitere Transfer-Ideen realisieren kann, muss am Niederrhein drastisch aussortiert werden.
Der Gladbacher Sport-Boss muss den aufgeblähten 30-Mann-Kader dringend verkleinern: Rouven Schröder
Der Gladbacher Sport-Boss muss den aufgeblähten 30-Mann-Kader dringend verkleinern: Rouven Schröder | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Die Planungen für die neue Spielzeit laufen bei Borussia Mönchengladbach auf Hochtouren. Mit Daniel Batz (Mainz 05), Enzo Leopold (Hannover 96), David Herold (Karlsruher SC) und Yukhym Konoplia (Schachtar Donezk) hat Sport-Boss Rouven Schröder bereits vier externe Neuzugänge an Land gezogen. Auch die Verpflichtung von Zento Uno (Shimizu S-Pulse) gilt laut Medienberichten nur noch als Formsache. Doch der Kaufrausch gerät nun ins Stocken.

Der Grund: Ein massiver Transfer-Stau. Aktuell stehen am Niederrhein 30 Profis für die kommende Saison unter Vertrag. Für einen Klub, der zwingend Personalkosten einsparen muss, ist dieser aufgeblähte Kader schlichtweg zu teuer und unübersichtlich. Das laut der Bild erklärte Ziel der Verantwortlichen ist ein schlanker 25-Mann-Kader (ergänzt durch eigene Nachwuchstalente).

Um dieses Ziel zu erreichen und Platz für weitere Neuzugänge zu schaffen, müssen sieben Akteure weichen.

Verletzungssorgen und gescheiterte Leihen erschweren Verkäufe

Für Tomas Cvancara (26) scheint es bei Borussia keine Zukunft mehr zu geben. Der Tscheche verbrachte die Rückrunde leihweise bei Celtic Glasgow, wo er aufgrund einer schweren Adduktoren-Verletzung jedoch vorzeitig ausfiel und von den Schotten folglich nicht fest verpflichtet wurde. Ein Verkauf gestaltet sich durch seine anhaltende Reha aktuell allerdings äußerst kompliziert.

Auch für Nathan Ngoumou (26) wird händeringend ein Abnehmer gesucht. Der blitzschnelle Franzose laboriert nach seinem Achillessehnenriss im April 2025 noch immer an den Nachwehen der schweren Verletzung. Da der Top-Verdiener, der noch einen Vertrag bis 2027 besitzt, in der neuen Kaderstruktur keine Rolle mehr spielt, soll er den Verein so schnell wie möglich verlassen.

Grant-Leon Ranos (22) konnte den Bundesliga-Durchbruch am Niederrhein derweil nicht schaffen. Der armenische Nationalspieler konnte sich zuletzt auch auf seinen Leihstationen in der 2. Bundesliga bei Kaiserslautern und Braunschweig nicht dauerhaft durchsetzen und steht folglich ebenfalls auf der Streichliste.

Das Torhüter-Karussell und finanzielle Beweggründe

Im Torhüter-Karussell dreht sich alles um Jan Olschowsky (24). Das Eigengewächs half nach seiner Leih-Rückkehr aus Aachen in der Rückrunde zwar verlässlich als Stellvertreter aus, doch durch die Neuverpflichtung des routinierten Daniel Batz hat Gladbach nun eine neue klare Nummer zwei. Olschowsky soll den Verein folglich verlassen, um andernorts wieder regelmäßig Spielpraxis zu sammeln.

Ein ähnliches sportliches Schicksal ereilt Noah Pesch (21). Das Offensivtalent war zuletzt in die 2. Bundesliga an den 1. FC Magdeburg ausgeliehen, verlor dort in der Rückrunde jedoch seinen Stammplatz. Angesichts der enormen Konkurrenz im offensiven Mittelfeld hat der Deutsch-Kroate am Niederrhein keine Perspektive. Laut Medienberichten ist Drittligist Alemannia Aachen bereits an einer Verpflichtung interessiert.

Zwei große Namen als Geldbringer

Soll den Verein im Sommer verlassen, um wertvolle Personalkosten in Millionenhöhe einzusparen: Florian Neuhaus
Soll den Verein im Sommer verlassen, um wertvolle Personalkosten in Millionenhöhe einzusparen: Florian Neuhaus | Stefan Matzke - sampics/GettyImages

Ein heißer Kandidat für einen lukrativen Abgang ist Joe Scally (23). Der US-Amerikaner, der aktuell bei der WM im eigenen Land auf dem Platz steht, war zuletzt absoluter Stammspieler auf der rechten Außenbahn. Doch die Borussia hat mit dem Ukrainer Yukhym Konoplia bereits seinen designierten Nachfolger verpflichtet. Da Scallys Vertrag 2027 ausläuft und Vereine aus der Premier League sowie der Serie A Interesse signalisieren, will Gladbach in diesem Sommer dringend Ablöse für ihn kassieren.

Den Abschluss der geheimen Liste bildet Florian Neuhaus (29). Der kreative Mittelfeldspieler gehört mit einem geschätzten Jahresgehalt von vier Millionen Euro zu den absoluten Topverdienern im Kader, pendelte unter Trainer Eugen Polanski zuletzt jedoch häufig zwischen Startelf und Bank. Spätestens seit dem medialen Eklat nach seinem spöttischen "Mallorca-Video" im vergangenen Sommer, das ihm eine Suspendierung einbrachte, ist das Verhältnis zwischen Verein und Spieler stark vorbelastet. Durch seinen Abgang sollen nun maßgeblich Personalkosten gesenkt werden.


Weitere Gladbach-News lesen:

Add us as a preferred source on Google