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Transfer-Poker um Hertha-Juwel: Erste Eichhorn-Entscheidung gefallen – Bericht

Kennet Eichhorn steht vor dem nächsten Karriereschritt. Offenbar soll der zu einem der vier Bundesliga-Topklubs führen.
Kennet Eichhorn im Fokus der Bundesliga-Topklubs
Kennet Eichhorn im Fokus der Bundesliga-Topklubs | Jan-Philipp Burmann/GettyImages

Alle wollen Kennet Eichhorn! Das gilt schon seit einigen Monaten. Der Transfer-Poker um das erst 16-jährige Mittelfeld-Juwel von Hertha BSC dürfte sich in den kommenden Wochen zuspitzen. Schließlich soll bald eine Entscheidung fallen, wohin es Eichhorn zieht.

Dass das Hertha-Eigengewächs Berlin verlässt, gilt als abgemacht. Dank einer Ausstiegsklausel von rund zwölf Millionen Euro ist das auch problemlos möglich. Eichhorn fühlt sich bereit, den nächsten Karriereschritt zu gehen, berichtet die Sport Bild in ihrer neuen Ausgabe.

Wechsel in die Bundesliga als Wunschlösung

Eine wichtige Entscheidung scheint dabei auch schon getroffen worden zu sein: Eichhorn will in Deutschland bleiben und in die Bundesliga wechseln. Grund dafür sei vor allem, dass das Mittelfeld-Talent zu einem Klub wechseln möchte, der regelmäßig in der Champions League spielt. Ein Modell mit einem Transfer zu einem Topklub, der Eichhorn zunächst ausleiht – womöglich sogar zurück zur Hertha – ist nicht angedacht. Die wichtige Spielpraxis will sich Eichhorn direkt bei einem Königsklassen-Vertreter holen.

Damit scheint auch klar zu sein, dass es für ihn erstmal nicht in die englische Premier League geht. Seit dem Brexit dürften laut Sport Bild nur Spieler aus dem Ausland verpflichtet werden, die volljährig sind. Bei Eichhorn ist das erst im Juli 2027 der Fall.

Eintracht ohne Chance bei Eichhorn?

Damit stehen die Spitzenklubs der Bundesliga ganz vorne in der Eichhorn-Schlange. Eintracht Frankfurt, das lange als Favorit galt, soll dagegen schelchtere Karten haben. Die SGE droht diese Saison das internationale Geschäft sogar komplett zu verpassen.

Bleiben der FC Bayern, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen als Eichhorn-Favoriten. Die Werkself wurden aus diesem Quartett zuletzt die besten Chancen zugesprochen. Leverkusen weiß, wie man Talente perfekt in die Mannschaft integriert. Bestes Beispiel für Eichhorn ist Ibrahim Maza, der nach seinem Wechsel von der Hertha zu Bayer direkt in Leverkusen zünden konnte. Auch der dominante Spielstil würde Eichhorn zugute kommen.

Zum Verhängnis werden könnte Leverkusen ein Verpassen der Champions League. Auch die unklare Trainersituation könnte eine Rolle spielen. Derweil sollen gemäß der Sport Bild alle Klubs den 16-Jährigen als extrem reif wahrnehmen. Den Sprung zu einem Topteam im neuen Umfeld traut man Eichhorn in München, Dortmund, Leipzig und Leverkusen direkt zu.

BVB oder Leipzig als logischer nächster Karriereschritt?

Der BVB hatte das Werben um Eichhorn als letzter der Topklubs intensiviert. Bei Schwarzgelb würden die Chancen des Youngsters auf eine wichtige Rolle auf Anhieb ziemlich gut aussehen. Neben Felix Nmecha suchen die Dortmunder noch einen Anker im zentralen Mittelfeld. Jobe Bellingham konnte sich dafür noch nicht etablieren.

Bedarf herrscht auch in Leipzig, wo mit Xaver Schlager ein wichtiger Mittelfeldspieler den Verein verlässt. RBL kehrt zudem ziemlich sicher in die Champions League zurück.

Bayern im Eichhorn-Poker entspannt

Die geringsten Stammplatz-Aussichten hätte Eichhorn wohl in München, wo Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic auf der Doppelsechs gesetzt sind. Tom Bischof drängt nach dem Goretzka-Abschied auf mehr Einsatzzeit auf seiner Paradeposition. Und mit Noel Aseko kommt ein Shootingstar der 2. Liga vorerst nach München zurück. Laut Sport Bild sind die Bayern-Bosse um Max Eberl im Eichhorn-Werben deshalb auch ziemlich entspannt.

Offenbar hätte man den Youngster sehr gerne im Kader. Klappt es nicht, gäbe es aber genügend Alternativen.

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