Eintracht Frankfurts Can Uzun zählt zu den begehrtesten Offensivtalenten Europas und nun wird das Interesse offenbar konkreter. Wie Sky-Transferinsider Florian Plettenberg berichtet, befindet sich Galatasaray Istanbul bereits in direkten Gesprächen mit den Beratern des 20-Jährigen. Ein Wechsel zum türkischen Meister rückt damit ein gutes Stück näher.
Galatasaray spricht mit Uzun
Nach Informationen von Sky laufen derzeit intensive Gespräche zwischen Galatasaray und der Spielerseite. Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen haben hingegen noch nicht begonnen. Dennoch gilt das Interesse des türkischen Rekordmeisters als konkret.
Dem Bericht zufolge kann sich Uzun einen Wechsel grundsätzlich vorstellen. Neben Gala reizt den türkischen Nationalspieler auch ein Schritt in die Premier League. Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche soll für einen Verkauf allerdings eine Ablöse von bis zu 60 Millionen Euro verlangen.
Der Offensivspieler war im Sommer 2024 für rund elf Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg nach Frankfurt gewechselt und entwickelte sich bei den Hessen schnell zu einem Leistungsträger. Sein Vertrag bei der Eintracht läuft noch bis 2029.
Frankfurt vor nächstem Millionen-Transfer?
Mit seinen Leistungen hat sich Uzun längst auf die Wunschlisten mehrerer Topklubs gespielt. In bislang 59 Pflichtspielen für die Eintracht erzielte der 20-Jährige 15 Tore und bereitete neun weitere Treffer vor.
Auch in der türkischen Nationalmannschaft gelang ihm zuletzt der Durchbruch. Zwar schied die Türkei bei der laufenden Weltmeisterschaft enttäuschend bereits in der Gruppenphase aus, Uzun gehörte jedoch zu den wenigen Lichtblicken und bereitete im letzten Gruppenspiel gegen Gastgeber USA als Joker den späten Siegtreffer vor.
Sollte Galatasaray die Verpflichtung weiter vorantreiben, müssten die Istanbuler zunächst die hohen Forderungen der Eintracht erfüllen. Mit einer Ablöse von bis zu 60 Millionen Euro würde Uzun zum fünftteuersten Verkauf der Frankfurter Vereinsgeschichte aufsteigen und die Reihe spektakulärer SGE-Transfererlöse der vergangenen Jahre fortsetzen.
Ob Galatasaray diese Summe aufbringen kann oder am Ende doch ein Klub aus der Premier League das Rennen macht, dürfte sich in den kommenden Wochen entscheiden.
