Mitten im WM-Fieber hat Real Madrid einen großen Transfer für seinen angekündigten Kaderumbruch unter Dach und Fach gebracht. Wie die Königlichen bestätigten, wechselt Marc Cucurella vom FC Chelsea in seine spanische Heimat. Dort erhält er einen Vertrag bis 2032.
Laut übereinstimmenden Medienberichten sichern sich die Spanier die Dienste des 27-jährigen Linksverteidigers für eine beachtliche Ablösesumme von 55 Millionen Euro, die durch mögliche Bonuszahlungen um weitere fünf Millionen anwachsen kann.
Wuschspieler von José Mourinho
Der Wechsel des spanischen Europameisters, der beim englischen Hauptstadtklub eigentlich noch einen langfristigen Vertrag bis 2029 besaß, gilt als absoluter Wunschtransfer des neuen Real-Trainers José Mourinho. Die linke defensive Außenbahn galt in der abgelaufenen Saison in Madrid immer wieder als Schwachstelle und soll nun durch Cucurella auf königliches Niveau gehoben werden.
Damit rüstet Real nach zwei titellosen Jahren weiter massiv auf: Mit Ibrahima Konaté, Denzel Dumfries und Bernardo Silva stehen noch weitere prominente Namen vor einem Wechsel nach Madrid.
Barça und Atlético haben das Nachsehen
Mit dem Wechsel zu den Königlichen schreibt Cucurella zudem eine besondere persönliche Geschichte. Der Außenverteidiger mit der markanten Lockenmähne durchlief einst ab der U16 sämtliche Jugendabteilungen des großen Erzrivalen FC Barcelona, konnte sich bei den Profis der Katalanen jedoch nie durchsetzen und bestritt nur ein einziges Pflichtspiel für die erste Mannschaft.
Ein Interesse an einer Rückkehr bestand beim FC Barcelona laut englischen Medienberichten zwar durchaus, doch die klammen Katalanen hätten zunächst eigene Spieler verkaufen müssen, um ein konkurrenzfähiges Angebot abzugeben. Auch Stadtrivale Atlético Madrid war im Poker involviert, doch letztlich machte Real das Rennen und sichert sich damit einen Spieler, der in Deutschland seit einem nicht geahndeten Handspiel im EM-Viertelfinale 2024 eine durchaus polarisierende Reizfigur darstellt.
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