Mit diesem Transfer hatte wohl kaum jemand gerechnet. Ex-Bundesliga-Profi John Brooks setzt seine Karriere künftig in der Regionalliga fort. Der 33-jährige Innenverteidiger schließt sich der VSG Altglienicke an und soll beim ambitionierten Berliner Klub künftig eine Führungsrolle übernehmen.
Brooks kehrt zu seinen Wurzeln zurück
Nach einer schwierigen Zeit bei Hertha BSC, in der ihn Verletzungen immer wieder zurückwarfen und er in den vergangenen beiden Jahren lediglich auf eine Einsatzminute kam, wagt Brooks nun einen Neuanfang in seiner Heimatstadt. Der frühere US-Nationalspieler unterschreibt in Altglienicke einen Vertrag bis 2028 und erklärt seine Entscheidung vor allem mit emotionalen Gründen.
"Ich bin in Berlin geboren, hier hat für mich alles angefangen. Als ich mich gefragt habe, was ich wirklich will, war die Antwort klar: in meiner Stadt bleiben und wieder die Freude spüren, mit der ich als Kind angefangen habe."
Auch die vergangenen Monate hätten seine Sicht auf den Fußball verändert: "Die letzte Zeit war nicht die einfachste meiner Karriere. Aber genau deshalb weiß ich heute umso klarer, warum ich Fußball spiele: wegen der Freude am Spiel. Und die habe ich hier vom ersten Moment an gespürt."
Altglienicke setzt auf Brooks als Führungsspieler
In Altglienicke soll Brooks nicht nur sportlich vorangehen, sondern auch seine große Erfahrung an die jüngeren Spieler weitergeben. Der ambitionierte Regionalligist verfolgt langfristig den Aufstieg in den Profifußball und sieht im ehemaligen Bundesliga-Verteidiger einen wichtigen Baustein für dieses Vorhaben. Brooks bringt dafür reichlich Erfahrung mit: In seiner Karriere absolvierte der 33-Jährige insgesamt 252 Bundesliga-Spiele für die Hertha, den VfL Wolfsburg, sowie die TSG 1899 Hoffenheim und erzielte dabei 14 Tore.
Auch der Abwehrspieler selbst möchte seinen Teil zum gemeinsamen Weg beitragen: "Ich weiß, was dieser Verein vorhat, und ich will meinen Teil beitragen. Nicht mit großen Worten, sondern auf dem Platz, im Training, in der Kabine. Und wenn ich den jungen Spielern etwas mitgeben kann, umso besser."
Nach den schwierigen vergangenen Jahren steht für Brooks nun vor allem eines im Vordergrund: die Freude am Fußball wiederzufinden. Genau diese will der US-Amerikaner künftig in der Regionalliga und in seiner Heimat Berlin zurückgewinnen.
