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Transfer geplatzt: Werder bleibt auf Reservist sitzen

Bei Werder Bremen muss man sich mit dem Verbleib von Dawid Kownacki arrangieren.
VonFabian Küpper
Kownacki ging letzte Saison noch für Hertha BSC auf Torejagd
Kownacki ging letzte Saison noch für Hertha BSC auf Torejagd | picture alliance/GettyImages

Niclas Füllkrug, Cedric Itten, Salim Musah, Kenny Quetant: Werder Bremen hat im Sommer einiges dafür getan, um die letztjährige Großbaustelle namens Sturm zu schließen. Und vor allem Füllkrug zeigte gegen RB Leipzig direkt, wie wichtig er für die Mannschaft sein kann und traf zum zwischenzeitlichen 2:0.

Angesichts von so großer und vor allem hochkarätiger Konkurrenz ist es allerdings auch klar, dass einige Spieler auf der Strecke bleiben. Zu ihnen zählt unter anderem Dawid Kownacki. Der Pole hat bei den Grün-Weißen keine Zukunft – ein Fakt, den ihm auch Werder deutlich mitteilte.

Wechsel zum wiederholten Male geplatzt

Doch es sieht so aus, als bliebe Bremen am Ende auf dem 29-Jährigen sitzen. Polnische Medien berichten, dass Kownackis Wechsel zu Pogon Stettin geplatzt ist. Grund seien vor allem finanzielle Differenzen gewesen.

Kownacki stand schon häufiger in dieser Transferperiode vor dem Abschied aus Bremen, ein Wechsel kam jedoch nie zustande. Wie auch jetzt bei Stettin waren auch schon bei früheren Verhandlungen vor allem die finanziellen Fragen der Streitpunkt zwischen dem 29-Jährigen und interessierten Vereinen.

Der Spuk hat bald ein Ende

Somit bleibt Kownacki für die Saison in Bremen, die Aussicht auf Spielzeit tendiert allerdings gegen null. In der Hackordnung in Bremen ist er maximal Stürmer Nummer fünf, ein Status, der sich noch verändern dürfte, wenn Keke Topp im Laufe der Saison von seinem Kreuzbandriss zurückkehrt.

Insofern scheint eine Versetzung in die U23 realistisch, für den Bundesliga-Kader vertraut Trainer Daniel Thioune anderen Spielern. Immerhin: Kowanckis Vertrag läuft im kommenden Sommer aus, dann kann Werder das Kapitel endgültig schließen.


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