Josha Vagnoman galt beim VfB Stuttgart in diesem Sommer als Wechselkandidat und hätte die Schwaben beim passenden Angebot in den letzten Tagen des Transferfensters wohl noch verlassen können. Wie gesagt: hätte.
Denn laut Angaben der Bild kam es nun zu einer überraschenden Kehrtwende beim 25-jährigen Rechtsverteidiger, der in der bisherigen Vorbereitung keine allzu große Rolle gespielt hatte und von VfB-Coach Sebastian Hoeneß zwischenzeitlich sogar völlig positionsfremd eingesetzt worden war.
VfB-Bosse haben entschieden: Vagnoman muss bleiben
Dem Bericht zufolge haben die VfB-Bosse nach dem DFB-Pokal-Spiel gegen Hansa Rostock ein Wechselverbot verhängt, sodass Vagnoman in diesem Sommer wohl oder übel in Stuttgart bleiben muss. Grund sind Verletzungssorgen auf der Rechtsverteidiger-Position.
Neben Lorenz Assignon, der sich nach seiner Schulter-OP noch im Aufbau befindet, hat es im DFB-Pokal nämlich auch noch Nikolas Nartey erwischt. Der Däne hatte sich in den letzten Wochen als Rechtsverteidiger festgespielt und somit dafür gesorgt, dass Vagnoman entbehrlich wurde. Doch im Pokal erlitt Nartey eine Muskelverletzung, die ihn für mehrere Wochen außer Gefecht setzen wird (90min berichtete).
Diese Verletzung sorgt dafür, dass Vagnoman urplötzlich wieder sehr wichtig ist und zum Bundesligastart wohl auch in der Startelf von Sebastian Hoeneß auftauchen wird. Die Schwaben möchten Vagnoman lieber eine neue Chance geben anstatt einen Panikkauf in den letzten Tagen der Transferperiode zu tätigen, so die Bild.
Zuletzt soll es immer wieder lose Anfragen für Vagnoman gegeben haben, der VfB Stuttgart wäre bei einer Ablöse von ca. zehn Millionen Euro gesprächsbereit gewesen. Doch Narteys Ausfall und Assignons weiter andauernde Reha sorgen für die überraschende Kehrtwende.
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