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Transfer-Entscheidung bei Stage gefallen

Die TSG Hoffenheim wollte den Werder-Star eigentlich gerne verpflichten.
Jens Stage wechselt nicht zur TSG Hoffenheim
Jens Stage wechselt nicht zur TSG Hoffenheim | Selim Sudheimer/GettyImages

Bis auf Mio Backhaus, der für rund zwölf Millionen Euro zum SC Freiburg ging, hat der SV Werder Bremen in diesem Sommer noch keine Transfereinnahmen verbuchen können. Um den Kader in den letzten Wochen der Transferperiode nennenswert aufrüsten zu können, müssen aber noch weitere Verkäufe her, so viel ist klar.

Einer, der als möglicher Verkaufskandidat galt, ist Jens Stage. Der Däne hatte mit einem Wechsel zur TSG Hoffenheim geliebäugelt, wo er als Nachfolger von Grischa Prömel vorgesehen war. Mit den Kraichgauern soll Stage bereits einig gewesen sein.

Der Poker zwischen beiden Vereinen wurde jedoch mit harten Bandagen geführt. Die TSG startete mit einem niedrigen Angebot, das vom SVW sofort abgelehnt wurde. Die Grünweißen blieben wiederum bei ihrer starren Haltung, Stage nur für eine adäquate Summe von mindestens 15 Millionen Euro abzugeben. Kein Klub wollte in den Verhandlungen nachgeben.

TSG Hoffenheim zieht aus Stage-Poker zurück

Das hat zur Folge, dass der Deal nun definitiv vom Tisch ist! Die Bild berichtet, dass die TSG Hoffenheim sich endgültig aus den Verhandlungen zurückgezogen habe – der SVW sei darüber auch informiert worden. In den Kraichgau wird Stage nicht mehr wechseln!

Gleichbedeutend mit einem sicheren Verbleib in Bremen ist das aber noch nicht. Denn die Bild führt aus, dass Stage sich nach wie vor einen Wechsel in diesem Sommer vorstellen kann, zum Beispiel in die Premier League. Dort sitzt das Geld bekanntlich lockerer, sodass Werders Vorstellungen auch erfüllt werden könnten.

Stage steht beim SVW noch bis 2028 unter Vertrag, nachdem er vor drei Jahren für vier Millionen Euro vom FC Kopenhagen verpflichtet worden war. Bei den Grünweißen ist der Däne einer der absoluten Leistungsträger – umso bitterer wäre sein Abschied aus sportlicher Sicht. Und umso dringender wäre es, einen adäquaten Nachfolger zu finden.


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