Bei Werder Bremen ist nach den frühzeitigen Transfers von Kenny Quetant, Chuki, Cedric Itten und Dariusz Stalmach etwas Ruhe eingekehrt. Zuletzt holten sich die Norddeutschen sogar zwei Schlappen auf dem Transfermarkt ab. Florian Kastenmeier gab den Grün-Weißen ebenso einen Korb wie Linksverteidiger Lasse Günther, der lieber seinen Vertrag bei der SV Elversberg verlängerte.
Somit bleiben die Problemzonen immer noch klar definiert. Es fehlt weiterhin ein Back-up für den neuen Stammkeeper Karl Hein, zudem soll neben einem neuen Außenverteidiger auch noch mindestens ein weiterer Innenverteidiger kommen.
Für beide Positionen wurden die Bremer in den letzten Tagen mit zwei Spielern in Verbindung gebracht: Torhüter Beau Reus und Innenverteidiger Oskar Wojcik. Aber wie heiß sind diese Spuren wirklich?
Coulibaly als X-Faktor?
Die Bild bringt bei beiden Personalien Licht ins Dunkel. Den polnischen Innenverteidiger beobachten die Bremer zwar, ein Angebot haben sie aber – entgegen der Behauptung des Portals Meczyki.pl – noch nicht abgegeben.
Das hat auch damit zu tun, dass Wojciks Verein KS Cracovia ein "marktgerechtes Angebot" für den 22-Jährigen haben möchte. Dieser ist mit fünf Millionen Euro der teuerste Spieler des Kaders – für Bremen aber zu teuer.
Das hat auch damit zu tun, dass sich bei Karim Coulibaly aktuell kein Abgang abzeichnet. Es fehle laut der Bild weiterhin an Angeboten für den 19-Jährigen, weshalb man an der Weser aktuell mit Coulibaly in der neuen Saison plant.
Kein Druck bei der Keeper-Suche
Bei der zweiten großen Personalie Beau Reus verhält es sich ähnlich. Auch hier war Bremen zwar am 24-jährigen Belgier interessiert, ein Transfer sei in den letzten Tagen jedoch deutlich unwahrscheinlicher geworden.
Das hat neben der großen Konkurrenz auch den Grund, dass Werder bei der Suche nach einer neuen Nummer zwei keinen Druck verspürt. Mit Hein, Markus Kolke und Stefan Smarkalev sind bereits drei der vier Keeper-Positionen besetzt, insofern müssen die Grün-Weißen nicht auf Teufel komm raus aktiv werden. Stattdessen werden sie wohl weiter den Markt sondieren.
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