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Transfer-Coup perfekt: BVB schnappt Bayern und Leipzig kroatisches Abwehr-Juwel weg

Im Rennen um Abwehrtalent Liam Claude Kanté haben die Schwarz-Gelben namhafte europäische Konkurrenz ausgestochen.
Sportdirektor Ole Book  bastelt weiter am BVB-Kader der Zukunft
Sportdirektor Ole Book bastelt weiter am BVB-Kader der Zukunft | Christof Koepsel/GettyImages

Die schwarz-gelbe Geduld hat sich ausgezahlt. Bereits seit Wochen arbeitete der BVB unter der Leitung von Sportdirektor Ole Book intensiv an diesem Deal. Nun gab der renommierte Transfer-Experte Fabrizio Romano mit seinem berühmten "Here we go“ endgültig grünes Licht: Der Wechsel des 16-jährigen Liam Claude Kanté von NK Lokomotiva Zagreb an die Strobelallee ist beschlossene Sache. Die entsprechenden Verträge sind bereits unterschrieben.

Um diesen Transfer zu realisieren, musste Dortmund jedoch nicht nur auf den 16. Geburtstag des Kroaten am 22. Juni und die damit verbundene Freigabe der FIFA warten, sondern auch im Vorfeld mächtig die Ellbogen ausfahren. Der kroatische U16-Nationalspieler mit französischen Wurzeln stand nämlich bei der halben europäischen Elite auf dem Zettel. So ließ der BVB im Poker um das Defensiv-Wunderkind unter anderem den FC Bayern München, RB Leipzig, die TSG 1899 Hoffenheim sowie mehrere italienische Spitzenklubs hinter sich.

Ein moderner Linksfuß mit Gardemaß

Dass Kanté derart begehrt war, kommt nicht von ungefähr. Der Youngster bringt trotz seines jungen Alters bereits eine erstaunliche Reife und physische Präsenz mit. Mit seinen rund 1,90 Metern Körpergröße verfügt er über das absolute Gardemaß für das Abwehrzentrum. Neben seiner Robustheit besticht der Linksfuß durch ein exzellentes Antizipationsvermögen und starkes Timing in den direkten Zweikämpfen.

Besonders wertvoll für das Dortmunder System macht ihn zudem seine Qualität im Spielaufbau. Kanté schlägt präzise lange Pässe und kann das Offensivspiel seiner Mannschaft aus der Tiefe heraus exzellent einleiten. Erkennbare Schwächen sind bei dem hochtalentierten Teenager aktuell kaum auszumachen, weshalb sein Profil von den europäischen Top-Scouts als äußerst komplett bewertet wird.

Behutsamer Aufbau über die U19

Trotz seiner enormen Anlagen soll Kanté in Dortmund jedoch nicht verheizt, sondern schrittweise an das hohe Niveau im deutschen Fußball herangeführt werden. Der Plan der BVB-Verantwortlichen sieht vor, dass der Innenverteidiger zunächst im Nachwuchsbereich für die U19 der Borussia aufläuft. Dort soll er sich unter Trainer Felix Hirschnagl an sein neues Umfeld gewöhnen.

Langfristig ist der Weg für Kanté jedoch klar vorgezeichnet: Er soll den Sprung in den Profikader von Cheftrainer Niko Kovac schaffen. Sollte die Entwicklung des Abwehrtalents so rasant weitergehen, ist es durchaus vorstellbar, dass er schon im kommenden Winter erste Profiluft im Training der ersten Mannschaft schnuppern darf. Eine offizielle Verkündung des BVB steht aktuell zwar noch aus, doch die Tinte unter dem Vertrag ist dem Vernehmen nach bereits trocken.


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