Bei Eintracht Frankfurt ist in puncto Transfers noch einiges zu tun – trotz der eingetüteten Verpflichtung von Noah Atubolu und dem kurz bevorstehenden Transfer von Lilian Brassier.
Denn es braucht noch weitere Einnahmen in der Main-Metropole. Hier wurden in den vergangenen Tagen einige Kandidaten gehandelt, unter anderem Hugo Larsson und Ritsu Doan. Bei einem von beiden steht der Abschied jetzt kurz bevor.
Frankfurt zieht frühen Schlussstrich
Der kicker berichtet, dass der Wechsel des Japaners Doan zum saudischen Klub Al-Ittihad in trockenen Tüchern ist. Eine Einigung zwischen Al-Ittihad und dem Flügelstürmer bestand schon länger, nun gab es auch in den Verhandlungen mit Frankfurt den Durchbruch.
Demnach überweist der Klub des deutschen Trainers Jens Wiessing 17 Millionen Euro nach Frankfurt. Die Eintracht macht mit dem Japaner damit ein Transferminus von vier Millionen Euro, im vergangenen Sommer hatten die Adler noch 21 Millionen an den SC Freiburg für Doan überwiesen.
Gutes Business von Al-Ittihad
Allein dieser Fakt zeigt, wie sehr Frankfurt unter Druck steht, Einnahmen zu generieren. Denn eigentlich ist Doan mit seinen 28 Jahren und einem Vertrag bis 2030 deutlich wertvoller, auch wenn er eine durchwachsene Saison erlebte.
Al-Ittihad ist auf der anderen Seite der Nutznießer und schnappt sich seinen Nachfolger für Moussa Diaby deutlich günstiger als erwartet. Da Diaby knapp 30 Millionen Euro einbringt, verzeichnen die Saudis hier unter dem Strich sogar ein Plus von 13 Millionen Euro.
Ein Ende der Transferaktivitäten ist in Frankfurt trotz des Doan-Abgangs allerdings nicht zu erwarten. Sportvorstand Markus Krösche arbeitet laut dem kicker weiter an der Verpflichtung von Stürmer Arnaud Kalimuendo. Im Gespräch ist demnach eine erneute Leihe. Auch die Bild berichtete, dass das Eintracht-Comeback des Franzosen wieder heiß ist.
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