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Trainingsschock beim 1. FC Köln

Der Effzeh bangt um Linton Maina, der das Training unter Tränen abbrechen musste.
Linton Maina hat sich verletzt
Linton Maina hat sich verletzt | Sebastian Widmann/GettyImages

Im DFB-Pokal ist der 1. FC Köln durch den glanzlosen 2:1-Sieg in Würzburg noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Doch der Erleichterung, eine Blamage gegen den Drittligisten abgewendet zu haben, folgte am Dienstag im Training ein Schock.

Wie die Bild und der Geissblog übereinstimmend berichten, gibt es nämlich große Sorgen um Linton Maina. Der Offensivspieler hat sich demnach beim Spielersatz-Training im Zuge eines Zweikampfs am Fuß bzw. Sprunggelenk verletzt. Zwar versuchte Maina zunächst, weiter zu trainieren, doch kurz darauf gab er auf, setzte sich auf den Rasen und musste behandelt werden – dabei traten sogar Tränen hervor.

Als er das Training abbrechen musste und zu weiteren Untersuchungen in die Kabine humpelte, lief ihm sogar sein Trainer René Wagner hinterher. Sicherlich kein allzu gutes Zeichen. Die Sorgen, dass sich der 27-Jährige ernsthafter verletzt haben könnte, sind da.

Sollte Maina nun ausfallen, wäre das wahrlich eine Verletzung zur Unzeit. Der Offensivspieler war einer der Gewinner der Vorbereitung, weshalb es schon überraschend genug war, dass er gegen Würzburg nicht in der Startelf stand. Als er schließlich eingewechselt wurde, machte er sofort den Unterschied und legte den 2:1-Siegtreffer von Isak Johannesson auf.

Da Jan Thielmann gegen Würzburg komplett blass blieb, galt es als wahrscheinlich, dass Maina zum Bundesligastart gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 15:30 Uhr) in die Startelf rücken sollte. Doch nun bangt man am Geißbockheim erstmal darum, dass er überhaupt im Kader stehen kann.

Ein längerfristiger Ausfall könnte auch die Planungen von Sportchef Thomas Kessler durcheinander werfen. Zwar steht der Effzeh vor der Leihe von Spurs-Talent Mikey Moore, doch eigentlich bräuchte es bei einer schweren Maina-Verletzung noch eine weitere Verstärkung für die Offensive. Zumal der Abgang von Jakub Kaminski noch immer nicht richtig aufgefangen wurde.


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